Grusch am US-Kapitol: Regierung kennt angeblich mehrere Arten nichtmenschlichen Lebens

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Screenshot: NewsNation-Livestream zur UAP-Pressekonferenz am 9. Juni 2026

Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter David Grusch hat bei einer Pressekonferenz am US-Kapitol neue, weitreichende Behauptungen über geheime UAP-Programme aufgestellt. Die US-Regierung kenne demnach mehrere Formen nichtmenschlichen Lebens, verfüge über Informationen zu geborgenen Flugkörpern und biologischem Material und finanziere entsprechende Aktivitäten mit milliardenschweren Schattenetats.

Die rund 34-minütige Veranstaltung wurde am Dienstag direkt vom US-Sender NewsNation übertragen. Neben Grusch sprachen die Abgeordneten Anna Paulina Luna, Eric Burlison, Scott Perry, Tim Burchett und Jared Moskowitz sowie die Journalistin Leslie Kean und der Filmemacher James Fox.

„Mehrere“ Formen nichtmenschlichen Lebens

Auf eine Frage nach der Art der nichtmenschlichen Wesen erklärte Grusch, es gebe ein Spektrum von körperlichen, zweibeinigen Lebensformen bis zu einer von ihm als „empfindungsfähiges plasmoides Leben“ bezeichneten Form. Der US-Regierung seien mehrere Arten bekannt. Belege dafür präsentierte er bei der Pressekonferenz nicht.

Grusch sagte, er habe während seiner offiziellen Tätigkeit Zugang zu menschlichen Quellen und Fernmeldeaufklärung über ausländische UAP-Bergungs- und Auswertungsprogramme gehabt. Dazu hätten Angaben über geborgene Fahrzeuge, Reverse Engineering und zugehöriges biologisches Material gehört. Aussagen ausländischer Regierungen habe er nach eigener Darstellung intern gegenprüfen können.

Milliarden in Schattenetats

Bei seiner Untersuchung habe er Schattenetats in Höhe von mehreren Milliarden Dollar pro Jahr entdeckt, behauptete Grusch. Die zuständigen Stellen müssten offenlegen, was sie wüssten, getan und dem Kongress vorenthalten hätten. Die Geheimhaltung betreffe nicht nur mögliche außerirdische Technik, sondern auch die Sicherheit des US-Luftraums und kritischer Infrastruktur.

Besonders schwer wiegt sein Vorwurf gegen die US-Luftwaffe: Diese habe gemeinsam mit einer anderen Behörde versucht, Ermittlungen wegen angeblich unbefugter Offenlegung einzuleiten. Im Raum habe eine Strafverfolgung nach dem Espionage Act gestanden – nachdem Grusch 2023 vor dem Kongress ausgesagt hatte. Der Rechtsstreit mit dem Verteidigungsministerium dauere an.

Kongressabgeordnete sprechen von Vertuschung

Eric Burlison erklärte, der Kongress erhalte inzwischen glaubwürdige Hinweise auf geborgene Flugkörper und Programme zur technischen Nachentwicklung. Die Angaben beträfen konkrete Einrichtungen, Unternehmen, Unterlagen und Personen. Behörden und Auftragnehmer wüssten inzwischen, dass der Kongress von der Existenz dieser Informationen ausgehe.

Tim Burchett sprach offen von Korruption und einer Vertuschung, die mindestens bis 1947 zurückreiche. Programme seien gezielt zu privaten Unternehmen verschoben worden, um sie dem Informationsfreiheitsgesetz und der parlamentarischen Kontrolle zu entziehen. Jared Moskowitz sagte, der wachsende Widerstand gegen einfache Fragen und Gesetzesänderungen zeige, dass etwas verborgen werde.

Weißes Haus soll Whistleblower schützen

Anna Paulina Luna kündigte ein Treffen mit dem Weißen Haus an. Menschen mit Kenntnissen über Standorte, Materialien oder geheime Programme sollten nach ihrer Forderung zeitweise oder dauerhaft Immunität erhalten. Nur so könnten sie aussagen, ohne anschließend wegen eines Verstoßes gegen das Spionagegesetz verfolgt zu werden.

Leslie Kean forderte die Freigabe biologischer Beweise. Der frühere Ausschussmitarbeiter Kirk McConnell sei bei geheimen Unterrichtungen von Senatoren anwesend gewesen, in denen glaubwürdige Quellen über geborgene nichtmenschliche Körper gesprochen hätten. Wissen über eine weitere intelligente Lebensform gehöre nicht einer Regierung oder einem Militär, sondern der gesamten Menschheit.

Behauptungen, noch keine offengelegten Beweise

Die Pressekonferenz brachte konkrete neue Aussagen, aber keine öffentlich prüfbaren Originaldokumente, biologischen Proben oder geborgenen Objekte. Grusch betonte selbst, die Aufklärung dürfe nicht davon abhängen, dass die Öffentlichkeit ihm oder anderen Hinweisgebern einfach glaube. Entscheidend sei die Freigabe der staatlichen Unterlagen.

Die Veranstalter hatten angekündigt, politischen Druck für Aktenfreigaben, parlamentarische Kontrolle und besseren Schutz von Whistleblowern aufzubauen. Ob das Weiße Haus die verlangte Immunität gewährt und weitere Unterlagen veröffentlicht, blieb offen.

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