Zwei Pistolen, Russland-Nebel: Josef Thoma nimmt Dobrindts Waffenfund aufs Korn

Zwei Pistolen, etwas Munition und ein Wald bei Berlin. Mehr braucht es offenbar nicht, damit im politischen Berlin wieder „fremde Mächte“ durch den märkischen Sand geistern. Josef Thoma macht sich in seinem neuen Video über dieses Kunststück her.

Aus dem Versteck wird ein „Waffenlager“, aus einer möglichen Spur gleich der Russe. Der Innenminister darf kryptisch bleiben, die üblichen Medien dürfen die Nebelmaschine anwerfen. Einen Täter, ein Motiv oder einen belastbaren Beleg für die große Weltverschwörung gibt es für das Publikum derweil nicht zu sehen. Aber „nicht auszuschließen“ klingt natürlich viel furchteinflößender als: Wir haben zwei Pistolen gefunden und wissen noch nichts Genaues.

Thoma zieht diese Nummer genüsslich durch den Kakao. Seine Botschaft ist simpel: Wer bei jeder ungeklärten Sache sofort auf Moskau deutet, braucht keine Ermittlung mehr, sondern nur noch ein Stichwort. F-NEWS hatte die Räuberpistole um Dobrindts Waffenfund bereits aufgegriffen. Und die mediale Panikmache über einen Putin-Angriff läuft ohnehin auf derselben Frequenz.

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