Staatskrake kassiert mit: Rekordsteuer von 21,4 Milliarden auf Erbschaften und Schenkungen

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Der Staat greift immer tiefer in Vermögen, das Familien über Generationen aufgebaut haben. Für 2025 setzte die Finanzverwaltung laut Statistischem Bundesamt Erbschaft- und Schenkungsteuer in Höhe von 21,4 Milliarden Euro fest. Das ist ein neuer Höchstwert und ein Sprung um 60,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

13,3 Milliarden Euro entfielen auf Erbschaften, 8,1 Milliarden Euro auf Schenkungen. Bei der Erbschaftsteuer bedeutete das ein Plus von 57,1 Prozent, bei der Schenkungsteuer sogar eines von 67,3 Prozent. Der Fiskus verdient also nicht nur am Nachlass eines Verstorbenen. Er kassiert auch immer stärker, wenn Familien ihr Eigentum zu Lebzeiten weitergeben wollen.

Insgesamt erfasste die Statistik für 2025 steuerpflichtige Vermögensübertragungen von 141,1 Milliarden Euro, 23,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Erbschaften und Vermächtnissen wurden 77,9 Milliarden Euro übertragen, bei Schenkungen 63,2 Milliarden Euro. Hinter den Rekordzahlen stehen Wohnungen, Betriebe, Höfe, Ersparnisse und Eigentum, das bereits aus versteuertem Einkommen entstanden ist.

Natürlich verweist Destatis darauf, dass viele Übergänge innerhalb gesetzlicher Freibeträge liegen und deshalb in dieser Steuerstatistik nicht auftauchen. Das ändert nichts an der politischen Richtung: Wer sein Vermögen nicht rechtzeitig und rechtssicher organisiert, riskiert, dass der Staat als zusätzlicher Erbe mit am Tisch sitzt. Je höher Immobilienpreise und Vermögenswerte steigen, desto schneller geraten auch ganz normale Familien in diese Falle.

Der Zugriff kommt zu einer Zeit, in der Berlin gleichzeitig neue Lasten vorbereitet. F-NEWS berichtete über die geplante Zuckersteuer sogar auf Cola Zero und Haferdrink sowie über 118,7 Milliarden Euro neue Schulden für 2027. Der Staat spart nicht, er verschuldet sich weiter und greift zugleich immer dreister nach dem, was Bürger ihren Kindern hinterlassen wollen.

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