Schweden: 189 Bombenattentate in einem Jahr und die Sozialisten stehen vor dem Wahlsieg

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189 Bombenattentate in einem Jahr: Schweden hat 2025 einen neuen Rekord erlebt. Die schwedische Polizei zählt 189 Sprengungen, nach 136 im Jahr zuvor. Wohnhäuser und Geschäftsräume werden mit Sprengsätzen attackiert, um Menschen einzuschüchtern und zu erpressen. Dennoch führt der linke Oppositionsblock in der jüngsten Umfrage vor der Reichstagswahl.

53 Bombenattentate mehr innerhalb eines Jahres sind keine Randnotiz. Sie zeigen, dass der Bandenkrieg nicht verschwindet, sondern seine Form verändert. Zwar gingen die registrierten Schießereien 2025 auf 158 zurück. Bei den Explosionen aber stieg die Zahl auf einen nie dagewesenen Wert. Die Polizei spricht selbst von strategischer Gewalt gegen feste Ziele: Wohnungen, Hauseingänge und Gewerbeobjekte werden zur Zielscheibe.

Besonders alarmierend ist, dass kriminelle Netzwerke weiter Minderjährige als Ausführende einsetzen. Nach Angaben der Polizei werden junge Täter gezielt für solche Anschläge rekrutiert. Sie müssen keinen Schuss abgeben, um ganze Familien oder Nachbarschaften in Angst zu versetzen. Ein Sprengsatz an der falschen Haustür reicht.

Der X-Post des schwedischen Journalisten Peter Imanuelsen greift genau diese Bilanz auf. Seine Zahl von 189 Bombenattentaten für 2025 deckt sich mit der offiziellen Statistik. Rechnet man die von ihm aufgezählten Jahreswerte zusammen, kommt man für die vergangenen fünf Jahre auf rund 750 Fälle. Für ein Land mit gut zehn Millionen Einwohnern ist das eine Sicherheitskatastrophe.

Politisch profitiert davon bislang nicht das bürgerlich-konservative Lager. In einer aktuellen Erhebung für Sveriges Radio kommen die vier linken Oppositionsparteien auf 51,3 Prozent. Das Regierungsbündnis erreicht 46,6 Prozent. Die Sozialdemokraten von Magdalena Andersson sind mit 31,3 Prozent stärkste Partei. Die Schwedendemokraten liegen bei 19,7, die Moderaten bei 18,9 Prozent. Am 13. September wird gewählt.

F-NEWS berichtete bereits über verschärfte Strafen gegen Migrantenbanden und die Wahlkampflinie der Sozialdemokraten, die auf Arabisch um Stimmen werben. 189 Bombenattentate sind die Rechnung für eine Politik, die zu lange wegsah. Nun droht ausgerechnet jenes linke Lager zu gewinnen, das diese Entwicklung über Jahre mitgetragen hat.

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