Mitten in der laufenden Debatte um mRNA-Sicherheit startet in Österreich eine parlamentarische Bürgerinitiative, die den Nationalrat und die Bundesregierung zum Handeln zwingt: Alle bestehenden Marktzulassungen der mRNA-Impfstoffe Comirnaty, Spikevax, Kostaive und mNexspike sollen vorläufig ausgesetzt werden, bis eine unabhängige wissenschaftliche Neubewertung vorliegt. Unterschriften müssen händisch auf Papier bis zum 15. Mai 2026 eingereicht werden, wie Gesundheit für Österreich in einer Presseaussendung mitteilt.
Verfasst wurde der Initiativtext von Dr. Silvia Behrendt, ehemalige Rechtsberaterin der WHO und Gründerin der Global Health Responsibility Agency. Ihr juristischer Vorwurf ist klar: Die mRNA-Technologie wurde unter dem Vorwand der pandemischen Notlage vorläufig zugelassen — ohne ausreichende Erforschung, ohne sichere Grenzwerte, ohne zuverlässige Kontrollverfahren für die tatsächliche biologische Wirkweise. Dann wurde ihr die endgültige Marktzulassung erteilt. Seither gelten genbasierte Wirkstoffe regulatorisch wie klassische Impfstoffe — ein Kunstgriff, den die Unterzeichner als schwerwiegende regulatorische Fehlbewertung bezeichnen. Möglich gemacht habe das eine Ausnahme, die die Europäische Kommission unter Ausschluss des Europäischen Parlaments verabschiedete.
Die offenen Fragen sind nach Ansicht der Initiative keine Kleinigkeiten: Residual-DNA, mRNA-Integrität, RNA-Lipid-Addukte, chargenspezifische Qualitätsschwankungen, fehlende toxikologische und pharmakologische Sicherheitsprofile — all das sei bis heute nicht abschließend geklärt. Hinzu kämen offiziell anerkannte Risiken wie Myokarditis, Perikarditis und anaphylaktische Reaktionen sowie Hinweise auf neurologische, vaskuläre und hormonelle Störungen, die in spontanen Meldesystemen strukturell untererfasst würden.
Besonders dringlich stufen die Initiatoren den Schutz von Kindern sowie Frauen und Männern im fortpflanzungsfähigen Alter ein — wegen ungeklärter Auswirkungen auf Fertilität und möglicher intergenerationaler Schäden. Das österreichische Arzneimittelgesetz verlange in den §§ 6, 7 und 9 AMG ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis und ausreichend erforschte Nebenwirkungen. Beides sei nach Auffassung der Unterzeichner derzeit nicht belegt.
Die Initiative steht nicht allein: Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag beantragte im Februar 2026 ein Moratorium für alle zugelassenen mRNA-Präparate, das Bündnis „Menschliche Wissenschaft und Medizin“ sammelte bereits im Herbst 2025 über 200 Erstunterzeichner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für einen sofortigen mRNA-Stopp.
Die Unterschriftenliste ist als PDF über die Bürgerinitiative erhältlich und muss ausgefüllt bis 15. Mai 2026 an die dort angegebene Adresse gesendet werden.
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