In einem Regionalzug von Crailsheim nach Stuttgart soll ein 21-jähriger algerischer Staatsangehöriger einen Zugbegleiter bedroht haben. Wie die Bundespolizeiinspektion Stuttgart mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Abend des 25. August im MEX 13 in Richtung Waiblingen.
Nach Angaben der Bundespolizei hatte der Zugbegleiter den Mann wegen mutmaßlich ordnungsstörenden Verhaltens aus dem Zug verwiesen. Der 21-Jährige soll daraufhin ein Einhandmesser aus seinem Rucksack genommen und in seine Hosentasche gesteckt haben. Ein Reisender beobachtete dies offenbar.
Als der Zug in Waiblingen hielt, ging der Mann laut Polizei bedrohlich auf den Zugbegleiter zu und griff mutmaßlich nach dem Messer in seiner Hosentasche. Ein couragierter Reisender soll seine Arme gepackt und die Handlung unterbunden haben.
Der Zugbegleiter und zwei weitere Reisende hielten den Verdächtigen fest. Eine im Zug befindliche Sicherheitsstreife fesselte ihn schließlich und übergab ihn der Bundespolizei. Gegen den 21-Jährigen läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung.
Wieder sind es Fahrgäste und Bahnpersonal, die eine eskalierende Situation in einem Zug abfangen mussten. F-NEWS berichtete bereits über den Messerangriff in Frankfurt-Sachsenhausen und über weitere schwere Messerfälle in Regensburg und Stuttgart. Im MEX 13 blieb es diesmal beim Versuch, weil Reisende schnell eingriffen.








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