Brüssel lädt die Taliban zu Migrationsgesprächen ein. Visa werden ausgestellt. Erstmals seit 2021 sitzen Vertreter eines Regimes, das Männer wegen zu kurzer Bärte einsperrt und Frauen aus der Öffentlichkeit verbannt, mit EU-Beamten an einem Tisch.
Kein Witz. Das ist keine Diplomatie. Das ist Kapitulation.
Erst heute dokumentierten wir auf F-NEWS, wie die Taliban-Sittenpolizei am Grenzübergang Islam Kala Männer abführt, deren Bärte nicht den Vorgaben genügen. Genau dieses Regime wird jetzt in Brüssel hofiert. Die EU predigt westliche Werte und öffnet ihre Türen für deren Vollstrecker.
Der Grund ist so billig wie durchsichtig: Rückführungen. Brüssel will abgelehnte Asylbewerber abschieben und macht dafür mit den Taliban gemeinsame Sache. Menschen werden zur Verhandlungsmasse, auch wenn das Gegenteil weiterhin gepredigt wird. Die Maßnahmen sollen die Ur-Bevölkerung ruhig stellen, dabei sind sie doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Wer die Taliban als normalen Partner akzeptiert, legitimiert ihre Herrschaft. Wer mit Sittenpolizisten über Menschen verhandelt, verrät die, die unter ihnen leiden. Das Ergebnis dieser Gespräche wird nicht mehr Freiheit sein, sondern mehr Abschiebungen und Bestätigung für die Mörder in Kabul.
Eine Schande.







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