reto marrón: Ekel-Trend mit Kot zwingt Spaniens Freibäder zur Schließung

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Ein Ekel-Trend zwingt in Spanien immer mehr Freibäder zur Räumung: Beim sogenannten „reto marrón“ setzen Jugendliche absichtlich Kot ins Becken, filmen die anschließende Aufregung und hoffen auf Klicks. Wie der spanische Sender Canal Sur berichtet, mussten allein in Andalusien in diesem Sommer Dutzende Anlagen wegen solcher Fälle schließen.

Sobald menschliche Exkremente im Wasser entdeckt werden, ist Schluss mit dem Badespaß. Das Becken wird geräumt, gereinigt und desinfiziert. Wasserwerte müssen kontrolliert werden; je nach Fall bleibt die Anlage stunden- oder tagelang dicht. In Vila-seca bei Tarragona traf es nach einem Vorfall gleich zwei Becken, darunter ein Kinderbecken. Auch im Caribe Aquatic Park von PortAventura wurden am 18. August Bereiche geschlossen.

Die Rechnung bezahlen andere. Betreiber verlieren Einnahmen, Kommunen tragen den Aufwand und Familien stehen mitten im Sommer vor verschlossenen Toren. Der staatliche Sender RTVE berichtet von Kosten bis in den Tausenderbereich und gesundheitlichen Risiken für Badegäste. Wer das Wasser absichtlich verunreinigt, nimmt genau diese Folgen in Kauf. Die Videos werden auf X und anderen Plattformen verbreitet.

Was die Fernsehsender verschweigen ist, dass der Trend von Migranten gestartet worden sein soll, wie zahlreiche Spanier zu den Medienberichten kommentieren.

Auch deutsche Freibäder kennen längst keine unbeschwerte Saison mehr. F-NEWS berichtete über 1.484 registrierte Straftaten in Bayerns Bädern und über Polizeieinsätze in Freibädern. Der „reto marrón“ ist die nächste Stufe dieser Verwahrlosung: Eine absichtliche Verunreinigung, damit andere nach Hause geschickt werden und ein Clip im Netz ein paar Reaktionen einbringt.

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