AstraZeneca-Impfschaden anerkannt: „Es darf nicht mehr passieren!“

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Christiane Gund war von der Corona-Impfung überzeugt. Im Februar 2021 ließ sich die Physiotherapeutin mit AstraZeneca impfen, weil sie als Beschäftigte im Gesundheitswesen früh an der Reihe war, ihre neu eröffnete Praxis sichern wollte und um ihre schwer an Krebs erkrankte Mutter fürchtete. In der MWGFD-Reihe „geimpft, geschädigt, geleugnet“ schildert sie Johannes Clasen, wie aus diesem Vertrauen ein lebenslanger Kampf mit schweren gesundheitlichen Folgen wurde.

Schon wenige Stunden nach der Impfung habe Gund hohes Fieber von mehr als 40 Grad entwickelt. Ihre Beschwerden seien zunächst als übliche Impfreaktion abgetan worden. Erst knapp zwei Wochen später, als sie gelähmt zusammenbrach, sei das Ausmaß sichtbar geworden: Nach ihrer Schilderung diagnostizierten die Ärzte doppelte Hirnvenenthrombosen, geplatzte Gefäße und eine rund 7,5 Zentimeter große Hirnblutung. Weitere Thrombosen seien unter anderem an Herz, Lunge, Leber und im Bauchraum aufgetreten.

Gund überlebte nur knapp. Bei einer Notoperation musste ein Teil ihrer Schädeldecke entfernt werden. Heute leidet sie nach eigenen Angaben an einer Halbseitenlähmung, schwerer Epilepsie und Sehstörungen. Ihr Impfschaden ist offiziell anerkannt. Doch Anerkennung auf dem Papier bedeutet für sie noch lange keine verlässliche Versorgung: Therapien, Medikamente und Unterstützung müsse sie weiterhin einzeln erkämpfen.

Besonders offen spricht Gund über den Druck jener Zeit. Sie sagt, sie habe selbst geglaubt, mit der Impfung andere zu schützen, und habe die gesellschaftliche Ausgrenzung von Ungeimpften mitgetragen. Heute schaue sie erschüttert darauf zurück. Mit dem Wissen von heute käme eine weitere Impfung für sie nicht mehr infrage.

Der Fall zeigt, was in der Corona-Zeit systematisch verdrängt wurde: Wer nach einer Impfung schwer erkrankte, brauchte nicht nur medizinische Hilfe, sondern musste oft erst darum kämpfen, überhaupt gehört zu werden. F-NEWS berichtete bereits über Kenny Carmody und seinen Kampf um Anerkennung nach einem schweren Impfschaden sowie über die Frage, warum das Vorsichtsprinzip bei Corona-Impfungen für Schwangere aufgegeben wurde.

Christiane Gund fordert eine lückenlose Dokumentation schwerer Nebenwirkungen, eine echte Aufarbeitung und Hilfe für Betroffene, die nicht von Antrag zu Antrag vertröstet werden. Ihre Botschaft aus dem Interview ist knapp und eindeutig: „Es darf nicht mehr passieren.“

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