Im Gespräch mit Johannes Clasen schildert Kenny Carmody auf Geimpft geschädigt geleugnet den Absturz aus einem erfolgreichen, sportlichen Leben in eine schwere chronische Erkrankung. Der frühere Medieningenieur und 3D-Artist berichtet von Beschwerden, die nach seinen Angaben zwei Tage nach einer Moderna-Impfung im Juli 2021 begannen, und von einem bis heute andauernden Kampf um Anerkennung, Behandlung und Würde.
Carmody führte zuvor ein Leben, das viele als Traumkarriere beschreiben würden. Los Angeles, Strand, Sport, internationale Film- und Spieleindustrie: Der Deutsch-Amerikaner arbeitete als Principal 3D Artist, joggte, surfte und hielt sich fit. In der Corona-Zeit wuchs nach seiner Schilderung der berufliche und gesellschaftliche Druck zur Impfung. Schließlich ließ er sich impfen, auch weil er seine schwer erkrankte Mutter in Deutschland besuchen wollte.
Nur kurze Zeit später, so berichtet er, habe sein Körper reagiert. Erst habe ein Brennen in den Händen eingesetzt, dann im ganzen Körper. Es folgten Entzündungsreaktionen, ein Zusammenbruch und ein sechswöchiger Krankenhausaufenthalt in Los Angeles. Nach Deutschland kehrte er schließlich im Krankenbett zurück, begleitet von medizinischem Fachpersonal.
Heute beschreibt Carmody ein Leben, das mit seinem früheren Alltag kaum noch etwas zu tun hat. Er berichtet von chronischen Schluckstörungen, Nervenschmerzen, Muskelschwäche, Atemnot, Fatigue, schlaganfallartigen Anfällen und weiteren Diagnosen. Die meiste Zeit verbringe er im Bett. Schon das Sprechen im Interview wirkt für ihn sichtbar anstrengend. Gerade diese körperliche Mühe macht das Gespräch schwer zu ignorieren.
Besonders bitter ist der Umgang mit seinem Fall. Carmody schildert, dass seine Beschwerden wiederholt als psychisch bedingt eingeordnet worden seien. Einen ICD-10-Code für einen Impfschaden habe er nach eigenen Angaben bis heute nicht erhalten. Damit steht er exemplarisch für viele Betroffene, die nicht nur mit Symptomen kämpfen, sondern zusätzlich gegen medizinische Abwehrreflexe, Aktenlogik und institutionelles Wegsehen.
Aus der ausbleibenden Hilfe entstand bei ihm ein intensives Eigenstudium. Carmody sagt, er habe selbst beginnen müssen, medizinische Zusammenhänge zu verstehen. Heute beschäftigt er sich nach eigener Darstellung mit internationalen Ärzten und Wissenschaftlern, mit Mitochondrienbiologie, Entzündungsprozessen und möglichen Mechanismen chronischer Erkrankungen nach der Impfung. Sein bitteres Fazit: Er musste sich selbst zum Suchenden, Fragenden und Verteidiger des eigenen Körpers machen.
Für F-NEWS ist an solchen Berichten nicht entscheidend, ob jede medizinische Detailfrage in einem Interview abschließend geklärt werden kann. Entscheidend ist, dass Menschen mit schweren gesundheitlichen Schäden im zeitlichen Zusammenhang mit der Corona-Impfung nicht länger pauschal abgewimmelt werden dürfen. Wer jahrelang „Solidarität“ verlangte, darf Betroffene hinterher nicht im Stich lassen, sobald sie nicht mehr ins offizielle Erfolgsnarrativ passen.
Carmody beschreibt im Gespräch auch einen tiefen Vertrauensverlust gegenüber der Schulmedizin. Halt findet er nach eigener Aussage heute in natürlichen Rhythmen, Sonnenlicht, Natur und seinem christlichen Glauben. Der Satz aus dem Titel ist deshalb mehr als eine spirituelle Randbemerkung. Er ist die Bilanz eines Mannes, der sich von Institutionen verlassen fühlt und seine Hoffnung dorthin verlagert hat, wo keine Behörde, keine Klinik und kein Impfkampagnen-Slogan mehr über ihn verfügt.
Das Interview ist ein Dokument der Corona-Folgen, die politisch noch immer nicht aufgearbeitet sind. Es geht um Gesundheit, aber auch um Anerkennung, Entschädigung, medizinische Offenheit und den Mut, Betroffenen zuzuhören. Wer nach all den Jahren noch immer behauptet, solche Schicksale seien bloße Einzelfälle ohne gesellschaftliche Bedeutung, verweigert genau die Aufarbeitung, die dieses Land dringend bräuchte.







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