71 Prozent wollen Begrenzung: Deutsche verlangen Kurswechsel bei Migration

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Eine klare Mehrheit der Deutschen verlangt einen Kurswechsel in der Migrationspolitik. Nach einer aktuellen INSA-Umfrage sprechen sich 71 Prozent für eine Begrenzung der Migration aus. Nur 21 Prozent lehnen diese Forderung ab, wie die Junge Freiheit berichtet.

Noch deutlicher fällt das Ergebnis bei den Befragten aus, die sich nach eigener Angabe bereits mit dem Thema beschäftigt haben. In dieser Gruppe fordern 84 Prozent eine Begrenzung der Migration. Lediglich 14 Prozent sind dagegen. Je intensiver sich die Bürger mit den Folgen der bisherigen Politik befassen, desto größer wird demnach die Zustimmung zu einem Kurswechsel.

INSA fragte zugleich weitere politische Ziele ab. Jeweils 78 Prozent wünschen einen besseren Schutz von Umwelt und Natur sowie eine Entlastung der Wirtschaft. 72 Prozent wollen die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands stärken. Auch bei diesen Themen steigt die Zustimmung unter denjenigen, die sich bereits näher damit beschäftigt haben.

Die Zahlen zeigen, wie weit die öffentliche Stimmung von der jahrelangen Migrationspolitik entfernt ist. Eine Begrenzung ist keine Randforderung, sondern erreicht beinahe eine Dreiviertelmehrheit. F-News hatte bereits die Position vertreten, dass der bisherige Migrationskurs politisch gestoppt werden kann. Die jüngsten Ereignisse in Ceuta zeigen zugleich, wie schnell der Druck an Europas Außengrenzen wieder wachsen kann. Dort bereiten sich die Behörden nach dem Massenansturm aus Marokko bereits auf weitere Versuche vor.

Parallel setzt sich die AfD in der INSA-Sonntagsfrage weiter von der Union ab. Sie steigt auf 28,5 Prozent, während CDU und CSU auf 20,5 Prozent fallen. Die Grünen erreichen 13 Prozent, die SPD 12,5 Prozent und die Linkspartei 11,5 Prozent. Die FDP läge mit 4,5 Prozent außerhalb des Bundestages, das BSW käme auf drei Prozent.

Auch die abgefragten Personalwünsche zeigen die politische Verschiebung. 23 Prozent wünschen sich Ulrich Siegmund von der AfD als Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, 22 Prozent Elif Eralp von der Linkspartei als Regierende Bürgermeisterin von Berlin. Neun Prozent befürworten beide, 26 Prozent keinen der beiden. In Ostdeutschland liegt Siegmund mit 32 Prozent deutlich über seinem westdeutschen Wert von 21 Prozent.

Die Umfrage liefert damit ein eindeutiges Bild: Die Mehrheit will weniger Migration, die AfD führt bundesweit deutlich, und die Union verliert weiter an Boden. Wer diesen Befund erneut als bloße Stimmung oder Protest abtut, ignoriert nicht nur einzelne Wählergruppen, sondern eine klare Mehrheit des Landes.

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