Wien: 12-jähriger Syrer soll drei Landsmänner mit Messer attackiert haben

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Symbolbild: Polizei sichert einen Parkweg nach einem Messerangriff
Symbolbild: F-News / KI

In Wien-Favoriten soll ein erst 12-jähriger Syrer drei Landsmänner mit einem Messer attackiert haben. Wie die Kronen Zeitung berichtet, ereignete sich der Vorfall im Waldmüllerpark, der in einer Waffenverbotszone liegt. Ein Opfer wurde demnach lebensgefährlich verletzt.

Nach Darstellung der Krone soll der Bub in der Nacht auf Freitag mit den drei jungen Männern in Streit geraten sein. Dann sei die Lage eskaliert. Der 12-Jährige habe mit einem Messer zugestochen. Die drei Opfer, laut Bericht ebenfalls Syrer, wurden verletzt, eines davon schwerst.

Besonders bitter: Der Tatort liegt ausgerechnet in einer Waffenverbotszone. Genau solche Zonen werden politisch gern als sichtbares Signal verkauft. In der Realität halten sie offenbar nicht einmal ein Kind davon ab, mit einem Messer unterwegs zu sein. Das Verbot hängt auf dem Papier, die Klinge liegt trotzdem im Park.

Der mutmaßliche Täter ist mit 12 Jahren strafunmündig. Damit steht der Fall für eine Entwicklung, die Behörden und Politik nur ungern aussprechen: Gewaltprobleme beginnen nicht erst bei volljährigen Tätern. Wenn Kinder in diesem Alter mit Messern in öffentlichen Parks auf andere losgehen sollen, ist das kein normaler Jugendstreit mehr, sondern ein Alarmzeichen.

Wien-Favoriten gilt seit Jahren als sozial und kriminalpolitisch schwieriger Bezirk. Nun steht erneut ein Fall im Raum, bei dem Migration, Jugendgewalt und Messerkriminalität ineinandergreifen. Die üblichen Beschwichtigungen werden daran wenig ändern. Bürger erwarten keine Symbolzonen, sondern Sicherheit auf Straßen, Plätzen und in Parks.

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