Treibt die EU Europa immer tiefer in den Krieg mit Russland?

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Symbolbild zu EU, Russland und wachsender Kriegsgefahr
EU und Russland / Symbolbild

In einer neuen Ausgabe von Weltwoche Daily DE zeichnet Roger Köppel ein düsteres Bild der europäischen Russlandpolitik. Unter dem Titel „EU provoziert Krieg mit Russland“ kritisiert die Weltwoche vor allem den Kurs von Ursula von der Leyen, Friedrich Merz und anderen europäischen Spitzenpolitikern, die aus Sicht des Magazins Europas Interessen opfern und die Eskalation weiter anheizen.

Im Zentrum steht die Frage, ob Europa noch nüchtern eigene Interessen verfolgt oder sich längst in eine Kriegslogik hineinreden läßt. Die Weltwoche spricht von einem gefährlichen Größenwahn in Kiew und zitiert zugespitzte ukrainische Aussagen über den Wunsch, Russlands Imperium zu zerstören. Aus dieser Perspektive wirkt die europäische Politik nicht wie Diplomatie, sondern wie Beistand für eine Strategie, die immer weniger mit Friedenssuche zu tun hat.

Besonders scharf fällt die Kritik an Brüssel und Berlin aus. Von der Leyen, Merz und andere würden nach dieser Lesart nicht Europas Bürger schützen, sondern Europas Wirtschaft, Energieversorgung und Sicherheit weiter belasten. Während die USA unter Donald Trump offenbar pragmatischer mit Sanktionen und russischem Öl umgehen, bleibe die EU auf Konfrontationskurs.

Der eigentliche Vorwurf lautet: Europa führt keine eigenständige Politik mehr. Statt Interessen abzuwägen, werde moralisch aufgeladen, eskaliert und weitergerüstet. Für Bürger, die Inflation, Energiepreise und Kriegsangst spüren, ist das eine bittere Botschaft. Sie sollen die Rechnung zahlen, während die politischen Eliten Durchhalteparolen verbreiten.

Man muß nicht jede Bewertung der Weltwoche teilen, um den Kern der Warnung ernst zu nehmen. Ein Krieg gegen Russland wäre für Europa keine Talkshow-Debatte, sondern eine Katastrophe. Wer ständig rote Linien verschiebt, Waffenlieferungen ausweitet und diplomatische Auswege verengt, darf sich nicht wundern, wenn aus politischer Rhetorik reale Gefahr wird.

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Kommentare

2 Kommentare

  1. Dr.Faustus hat beschlossen und verkündet 👈

    Ich weiß schon,wo die Irren sind und selbst die Schweiz bleibt da nicht verschont…

  2. Klaus Neumann

    Die EU denkt nur noch in Kategorien von Aufrüstung, Eskalation und Konfrontation. Statt endlich ernsthaft auf Diplomatie zu setzen, werden immer neue Milliarden für Waffen und militärische Strukturen beschlossen. Selbst EU-Strategiepapiere sprechen mittlerweile offen davon, sich auf einen möglichen großen Krieg mit Russland vorzubereiten.
    Natürlich muss Europa seine Sicherheit ernst nehmen, aber permanent Öl ins Feuer zu gießen macht die Lage nicht sicherer, sondern gefährlicher. Viele Politiker reden inzwischen so, als wäre ein Krieg irgendwann sowieso unvermeidbar – genau das ist das Problem. Wer ständig auf Abschreckung und militärische Stärke setzt, riskiert am Ende genau die Eskalation, die angeblich verhindert werden soll.
    Die Leidtragenden wären wie immer die normalen Menschen in Europa, nicht die Politiker in Brüssel. Frieden erreicht man nicht durch immer neue Waffenlieferungen und Kriegsrhetorik, sondern durch Verhandlungen und Deeskalation. Im Moment wirkt es leider so, als würde die EU Europa Schritt für Schritt tiefer in einen gefährlichen Konflikt hineinziehen.