Wegen mangelnder Deutschkenntnisse: BaWü-AfD fordert Kita-Pflicht für alle und macht gemeinsame Sache mit Schwarz-Grün

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Die AfD in Baden-Württemberg schießt wieder einmal über das Ziel hinaus, wie man es schon vom Einsatz der umstrittenen Überwachungssoftware von Datenkrake Palantir kennt. Damals stimmte die Fraktion vollkommen regierungskonform und so gar nicht oppositionell für den Einsatz von Gotham und die Ausweitung der Befugnisse der Polizei.

Solche totalitären Positionen kann ich nicht teilen und Politiker, die dafür ihre Seele verkaufen, würden niemals meine Stimme bekommen.

Und nun erreicht F-News die nächste Pressemeldung der AfD-Fraktion BaWü. Weil Kinder nicht mehr genügend Deutschkenntnisse haben, soll der Besuch einer „Kita“ im letzten Jahr vor der Einschulung verpflichtend werden.

Hier steht es schwarz auf weiß:

Die AfD-Fraktionssprecherin für frühkindliche Bildung, Emely Knorr, unterstützt die Pläne der Landesregierung für ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr, mit dem insbesondere die Sprachkenntnisse von Kindern vor der Einschulung verbessert werden sollen.

„Kinder müssen die deutsche Sprache beherrschen, wenn sie in die Schule kommen. Dass dies bei viel zu vielen Kindern heute nicht der Fall ist, macht ein verpflichtendes Vorschuljahr leider notwendig. Wir haben mit unserem ‚Gute-Schulstart-Gesetz‘ bereits vor Jahren genau diesen Weg gefordert. Entscheidend ist nun, dass das Pflichtjahr nicht zu einem bloßen zusätzlichen Betreuungsjahr wird: Im Mittelpunkt müssen verbindliche Sprachförderung und eine gezielte Vorbereitung auf die Schule stehen. Jedes Kind muss zum Schulstart dem Unterricht auf Deutsch folgen können.“

Hat die Fraktion den Verstand verloren? Hier wird ohne jede Differenzierung nach Herkunft die Ausweitung der Schulpflicht für alle gefordert. Auch für die Kinder aus deutschen Familien. Traut sich die AfD BaWü nicht, die Sache beim Namen zu nennen? Nein, man schließt sich lieber den totalitären Übergriffen der Landesregierung an, die noch früheren staatlichen Zugriff auf die Kinder gesetzlich verankern will.

In Sachsen-Anhalt hat sich die AfD ganz anders für eine Abschaffung der Schulpflicht zugunsten einer Bildungspflicht ausgesprochen, damit Eltern selbst entscheiden können, wo und wie ihre Kinder unterrichtet werden. So müssten Familien nicht gleich den Wohnort wechseln, wenn es dort nur eine sogenannte Brennpunktschule gibt. Das BaWü-Modell bestraft dagegen alle und ausgerechnet die AfD schließt sich an. Keine Option, keine Opposition, sondern einfach nur überflüssig.

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