Strompreise über 600 Euro: Hitze zeigt das totale Versagen der grünen Energiewende

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Über 600 Euro pro Megawattstunde. Am Dienstag und Mittwoch haben die Strompreise an der europäischen Börse neue Rekordhöhen erreicht – verursacht durch die aktuelle Hitzewelle. Noch vor zwei Wochen lagen die Spitzen bei maximal 250 Euro. Jetzt kratzen sie an der 700-Euro-Marke.

Grund ist die massive Nachfrage nach Klimaanlagen und Kühlung von Rechenzentren. Gleichzeitig müssen Kernkraftwerke in Frankreich und der Schweiz ihre Leistung drosseln, weil die Flüsse zu warm werden. Das Kühlwasser würde die Flüsse sonst über die gesetzlichen Grenzwerte erhitzen. In Frankreich sind mehrere Anlagen betroffen, in der Schweiz das AKW Beznau.

Das Ergebnis: Nach Sonnenuntergang müssen teure konventionelle Kraftwerke hochgefahren werden – und der Preis explodiert. Gleichzeitig produzieren die erneuerbaren Energien tagsüber so viel Strom, dass die Preise teilweise ins Negative rutschen. Ein System, das extreme Schwankungen produziert statt Stabilität.

Haushalte mit dynamischen Tarifen spüren das direkt. Die Industrie erst recht. Und der Steuerzahler subventioniert die Abschaltung von Anlagen, die eigentlich Strom produzieren könnten. Die grüne Energiewende zeigt einmal mehr ihr wahres Gesicht: teuer, unzuverlässig und wetterabhängig.

Statt immer mehr Wind- und Solaranlagen zu bauen, die das Problem nur verschärfen, wäre eine stabile Grundlast durch Kernkraft die logische Antwort. Stattdessen werden genau die Anlagen gedrosselt, die bei Hitze eigentlich am dringendsten gebraucht werden.

Quelle: t-online.de

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