Stollentritte ins Gesicht: Fußballspiel endet mit sieben Verletzten

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Symbolbild: Ein Amateurfußballspiel wird nach einer Auseinandersetzung beendet.

Ein Amateurfußballspiel in Aldenhoven im Kreis Düren ist am Sonntagmittag vollständig eskaliert. Nach Angaben der Polizei Düren gerieten gegen 13.50 Uhr mehrere Spieler des SV Siersdorf II und des SV Rödingen-Höllen II während eines Meisterschaftsspiels aneinander.

Ausgangspunkt soll ein Foul an einem Spieler des SV Siersdorf gewesen sein. Unmittelbar danach entwickelte sich zunächst eine Rangelei zwischen Spielern beider Mannschaften. Dabei blieb es nicht: Nach Aussagen von Zeugen und Beteiligten wurden mehrere Schläge und Tritte ausgetauscht.

Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass zwei Personen mit stollenbesetzten Fußballschuhen ins Gesicht getreten und dadurch verletzt wurden. Zuschauer griffen ein und versuchten, die beteiligten Spieler voneinander zu trennen.

Die Bilanz: Zwei Spieler des SV Rödingen-Höllen, drei Spieler des SV Siersdorf sowie zwei Zuschauer erlitten Verletzungen. Eine Person wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die übrigen Verletzten konnten nach ambulanter Behandlung vor Ort entlassen werden.

Das Schiedsrichtergespann brach die Partie wegen der gewaltsamen Auseinandersetzung ab. Die Polizei fertigte mehrere Strafanzeigen gegen Beteiligte. Welche Personen für welche Schläge oder Tritte verantwortlich sein sollen, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Die Ermittlungen müssen nun den jeweiligen Tatbeitrag klären.

Ein Foul gehört zum Risiko eines Fußballspiels, Schläge und Tritte gegen den Kopf nicht. Wer mit Stollenschuhen gezielt ins Gesicht tritt, will mehr als einfach nur foulen. Das Strafrecht hat sicher eine Belohnung parat, irgendwas mit Bewährung und wenn der Hintergrund passt, dann vielleicht nicht mal das.

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