Sonne statt CO₂? Studie findet 2.000-Jahres-Muster im Mittelmeerklima

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Eine neue Auswertung aus Italien stellt die Sonne wieder an den Anfang der Klimageschichte des Mittelmeerraums. Das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) verweist in seiner neuen Klimaschau auf eine im Juli 2026 veröffentlichte Arbeit eines Teams um den Geologen Roberto Graziano aus Neapel. Untersucht wurden Daten aus rund 2.000 Jahren von Sardinien, der italienischen Halbinsel und Sizilien.

Nach Darstellung des Videos zeigen die rekonstruierten Niederschlagsmuster, dass Phasen veränderter Sonnenaktivität mit langfristigen regionalen Verschiebungen bei Trockenheit und Regen zusammenfallen. Die Schwankungen verliefen dabei nicht überall gleich: Was in einer Region feuchter ausfiel, konnte andernorts trockenere Bedingungen bedeuten. Als möglichen Vermittler nennt die Studie großräumige Luft- und Meeresströmungen im Nordatlantik.

Das Ergebnis ist kein Beleg dafür, dass menschliche Einflüsse auf das heutige Klima bedeutungslos wären. Es erinnert aber daran, dass Klima kein Ein-Knopf-System ist. Die Sonne, Ozeanzyklen, Wolken, Meeresströmungen und regionale Besonderheiten wirken zusammen. Wer jede Wetterlage und jede langfristige Veränderung allein auf CO₂ zurückführt, blendet diese Faktoren aus.

EIKE sieht darin einen Widerspruch zu einer öffentlichen Debatte, in der Treibhausgase regelmäßig als nahezu alleiniger Hauptfaktor erscheinen. Die Sendung macht deshalb einen naheliegenden Punkt: Die Sonne ist nicht bloß Kulisse, sondern liefert die Energie, ohne die es unser Klima gar nicht gäbe. Wie stark ihre Schwankungen einzelne Regionen und Zeiträume prägen, bleibt Gegenstand wissenschaftlicher Forschung.

F-NEWS hatte bereits über den Streit um Alarmprognosen zum Golfstrom berichtet. Auch eine Studie über Schwächen von Klimamodellen bei Hitzewellen zeigte, dass Vorhersagen keine unfehlbaren Wahrheiten sind. Gerade deshalb ist es sinnvoll, neue historische Daten nicht wegzuerklären, sondern nüchtern zu prüfen.

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