Schockzahlen aus Wien: Der Islam dominiert an den Schulen

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Wiens öffentliche Pflichtschulen haben einen religiösen Kipppunkt erreicht. Der Islam ist dort die größte Glaubensgruppe. Nach der aktuellen Erhebung des Österreichischen Integrationsfonds hatten im Schuljahr 2024/25 41,2 Prozent der rund 112.600 Schüler ein islamisches Glaubensbekenntnis. Christlich waren nur 34,5 Prozent. 23 Prozent gaben kein Bekenntnis an.

In den Mittelschulen und Polytechnischen Schulen ist die Entwicklung noch weiter. Dort liegt der islamische Anteil bei 49,1 beziehungsweise 49,5 Prozent. In den Volksschulen sind es 37,7 Prozent. Damit ist der Islam in allen vier erfassten Schularten die größte einzelne Gruppe. Es geht um öffentliche Wiener Volks-, Mittel-, Sonder- und Polytechnische Schulen.

Neuere Angaben aus dem laufenden Schuljahr zeigen denselben Trend. Laut ORF liegt der Anteil muslimischer Schüler über alle Wiener Pflichtschulen bei 38,5 Prozent. Betrachtet man nur die öffentlichen Schulen, sind es rund 42 Prozent. In den Mittelschulen liegt der Wert bei 46 Prozent. Die Abweichungen ergeben sich aus den unterschiedlichen Bezugsgruppen und Erhebungszeitpunkten. Die Richtung ist eindeutig.

Die Zahlen messen Glaubensbekenntnisse, nicht Herkunft oder Staatsangehörigkeit. Sie sind dennoch ein direktes Ergebnis der Zuwanderung und der fehlenden Integrationspolitik. Der ÖIF verweist auf stark wachsende Anteile von Kindern mit nichtdeutscher Umgangssprache. In Wien lag dieser Wert im Schuljahr 2023/24 bei 49 Prozent. In Favoriten waren es 72 Prozent, in Ottakring und Simmering jeweils 67 Prozent.

Eine Schule kann nur dann integrieren, wenn Sprache, gemeinsame Regeln und die freiheitliche Ordnung wirklich gelten. Wo sich Klassen in Milieus aufspalten, verlieren gerade jene Kinder, die Bildung als Weg in ein selbstbestimmtes Leben brauchen. F-NEWS berichtete bereits über den anhaltenden Familiennachzug, der Kommunen und Schulen weiter unter Druck setzt.

Wiens Politik kann die Lage nicht länger mit Allgemeinplätzen über Vielfalt wegmoderieren. Sie muss Deutschkenntnisse vor der Regelklasse durchsetzen, religiös begründeten Druck auf Mädchen konsequent unterbinden und Parallelstrukturen an den Schulen offen benennen. Der Blick in die Schweiz zeigt, dass die Sorge vor abgeschotteten religiösen Räumen längst nicht auf Wien beschränkt ist. F-NEWS berichtete über den Streit um ein islamisches Kulturzentrum in Siebnen.

Die Wiener Zahlen sind kein Randphänomen. Sie zeigen, wohin eine Politik führt, die Migration zulässt, aber Integration nicht durchsetzt. Der Islam ist an Wiens öffentlichen Pflichtschulen längst keine kleine Minderheit mehr.

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