„Pistole in den Mund, Tritte ins Gesicht“: Polizeigewerkschaftler Hüber schwer belastet

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„Pistole in den Mund, Tritte ins Gesicht“: Ein früherer DDR-Grenzsoldat erhebt schwere Vorwürfe gegen den heutigen Polizeigewerkschafter Sven Hüber. Wie Apollo News berichtet, stützt sich die Recherche auf Stasi-Unterlagen und die strafbewehrte eidesstattliche Aussage des Zeitzeugen Axel Krause. Hüber weist die Vorwürfe über seinen Anwalt zurück.

Krause leistete 1987 Wehrdienst in der dritten Grenzkompanie des Grenzregiments 33 in Berlin-Treptow. Sven Hüber sei kurz darauf als stellvertretender Kompaniechef und Politoffizier eingesetzt worden. Nach Krauses Schilderung sprach Hüber mit Soldaten über den Schießbefehl und verteidigte die damalige Formel, Grenzverletzer seien „aufzuspüren, festzunehmen oder zu vernichten“. 1988 war der Wortlaut offiziell geändert worden; nach der Erinnerung des Zeitzeugen habe Hüber dennoch weiter den alten Ausdruck verwendet.

Eine Stasi-Analyse aus dem Jahr 1988, die Apollo News einsehen konnte, bezeichnet die Ostberliner Grenzregimenter 33 und 36 als Schwerpunktbereich der Grenzsicherung. Sie hält fest, dass Soldaten bei der Anwendung der Schusswaffe verunsichert sein und zögern könnten. Als Gegenmittel nennt das Papier politische „Erziehungsarbeit“ und die Vermittlung eines Feindbildes.

Der Zeitzeuge schildert außerdem den Fall eines Gefreiten, der im Januar und im April 1988 bei Fluchtversuchen keine Menschen traf. Nach dem zweiten Vorfall sei der Soldat für rund zwei Wochen aus der Kompanie verschwunden. Bei einem späteren Appell habe Hüber ihm laut Krause die Schulterstücke heruntergerissen und ihn vor 200 bis 300 Angehörigen der Kompanie als Verräter bezeichnet. Der Soldat habe mit Militärgefängnis rechnen müssen.

Besonders schwer wiegt die weitere Aussage Krauses zu einem festgenommenen Mauerflüchtling. Hüber sei als Vorgesetzter zu dem wehrlos am Boden fixierten Mann gekommen. Ein Kamerad habe ihm später berichtet, Hüber habe dem Gefangenen eine Pistole in den Mund gesteckt. Krause erklärt eidesstattlich, selbst gesehen zu haben, wie Hüber dem Mann beim Abtransport durch die Stasi dreimal ins Gesicht trat. Apollo News berichtet, Hüber habe sämtliche Vorwürfe durch seinen Anwalt zurückweisen lassen.

F-NEWS berichtete bereits darüber, dass der frühere DDR-Politoffizier Hubertus Knabe juristisch unter Druck setzen will, sowie über seine Forderung, die Polizei auf eine mögliche AfD-Regierung vorzubereiten.

2 Kommentare zu „„Pistole in den Mund, Tritte ins Gesicht“: Polizeigewerkschaftler Hüber schwer belastet“

  1. Avatar von cai
    cai

    Erinnert sich noch jemand daran, was damals für ein Fass aufgemacht wurde, als (glaube) Petry sagte, an den Grenzen muss notfalls geschossen werden?

    Heute sind Typen wie Hüber Polizeigewerkschafter.

    Witz bleib stehen, ich will dich fangen.

  2. Avatar von Didi
    Didi

    Wenn auch nur die Hälfte davon stimmt, sollte der Mann alle ihm möglichen Konsequenzen ziehen. Einschließlich seiner Pensionsansprüche.

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