Opferfest an Gelsenkirchener Schule: AfD warnt vor Sonderrechten

Symbolbild: Klassenzimmer mit Kalender zum religiösen Feiertag
Symbolbild: Debatte um religiöse Freistellungen an Schulen.

Ein Schreiben der Gelsenkirchener Bülseschule sorgt politisch für Aufsehen. Die Schulleitung informiert Eltern darüber, dass muslimische Schüler im Rahmen des Opferfestes vom Unterricht befreit werden können. Die migrationspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion NRW, Enxhi Seli-Zacharias, sieht darin ein weiteres Signal für eine Verschiebung kultureller Selbstverständlichkeiten an deutschen Schulen.

Seli-Zacharias kritisiert, religiöse Feiertage seien in Deutschland gesetzlich geregelt und richteten sich insbesondere nach christlichen Traditionen, die das Land seit Jahrhunderten prägten. Es sei „ausgesprochen befremdlich“, wenn eine Schulleitung ohne nachvollziehbare Grundlage muslimischen Schülern Sonderrechte einräume.

Die AfD-Politikerin verbindet den Fall mit der demografischen Entwicklung in vielen Klassenzimmern. Aus ihrer Sicht geht es nicht nur um einen einzelnen schulischen Hinweis, sondern um die Frage, ob staatliche Bildungseinrichtungen noch klar vermitteln, welche Kultur, welche Regeln und welche Traditionen in Deutschland den Rahmen setzen.

Besonders scharf wendet sich Seli-Zacharias gegen die Folgen der Migrationspolitik der vergangenen Jahre. Ohne die Politik der offenen Grenzen, so ihre Einschätzung, wäre das Gesicht des Landes nicht in dieser Form von massenhafter Zuwanderung aus Gesellschaften mit anderem Kultur- und Werteverständnis geprägt. Die Folge seien immer neue Sonderwünsche, die Schulen zunehmend unter Druck setzten.

Der konkrete Fall aus Gelsenkirchen bestätige die Auffassung der AfD-Fraktion, dass die Islamisierung in Deutschland „schleichend, aber konsequent“ voranschreite. Besonders dramatisch sei diese Entwicklung an Schulen. Dort entscheide sich, ob Integration bedeutet, dass Schüler an die bestehende Ordnung herangeführt werden, oder ob sich Einrichtungen Stück für Stück an religiöse Sonderlogiken anpassen.

Für die AfD-Fraktion NRW sei klar, dass staatliche Bildungseinrichtungen westliche Kultur, Werte und Traditionen bewahren und vermitteln müssten. Die bisherige Beschwichtigungspolitik gegenüber dem Islam lehne man kategorisch ab. Seli-Zacharias fasst die Haltung ihrer Fraktion mit dem Satz zusammen: „Unser Land, unsere Regeln“ sei nicht verhandelbar.

Quelle des Wissens quelle-des-wissens.de
Deine Numerologie-Analyse
Lebenszahl  ·  Seelendrang  ·  Persönlichkeit
Jetzt