Linz: Syrer und Afghane sollen 13-Jährigen monatelang erpresst haben

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Ein 13-Jähriger soll in Linz über Monate von Jugendlichen erpresst, bedroht, beraubt und misshandelt worden sein. Die Angaben stammen aus einem aktuellen Bericht der Kronen Zeitung. Demnach forderten die Täter wiederholt Geld und Wertgegenstände. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, sollen sie auch mit einer Machete gedroht haben.

Der Bursche erstattete schließlich Anzeige. Ermittler des Stadtpolizeikommandos Linz identifizierten laut Krone einen 15-jährigen Syrer als Hauptverdächtigen. Er wurde am Donnerstag festgenommen und soll sofort gestanden haben. Ein gleichaltriger Afghane aus Wels wurde ebenfalls festgenommen. Beide sollen das Opfer wiederholt erpresst und teilweise mit dem Tod bedroht haben.

Im Zuge der Ermittlungen geht es außerdem um einen Raub und einen Diebstahl. Die Polizei klärt noch, welche Rolle ein 16-jähriger Linzer bei den Erpressungen spielte. Er soll gemeinsam mit den beiden 15-Jährigen nach einem erfolglosen Erpressungsversuch zur Wohnadresse des Opfers gegangen sein. Dort soll der 13-Jährige geschlagen und getreten worden sein.

Weil der Schüler in der elterlichen Wohnung kein Bargeld fand, soll er aus Angst vor weiteren Angriffen drei Parfüms herausgegeben haben. Die Vorwürfe sind Gegenstand der Ermittlungen und gelten für die Beschuldigten bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung als unbewiesen.

Der Fall zeigt dennoch, wie schnell Jugendliche in ein brutales Erpressungssystem geraten können, wenn Tätergruppen ihre Opfer über Monate einschüchtern. Für die Betroffenen bleibt oft nur der Weg zur Polizei, während die Täter darauf setzen, dass Scham und Angst jede Gegenwehr verhindern.

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