Kernkraftwerke: SVP will Neubauverbot per Volksabstimmung kippen

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Die SVP hat im Sommer 2026 im Parlament eine Mehrheit für einen Gegenvorschlag zur sogenannten Blackout-Initiative erreicht. Ziel: Das seit Jahren bestehende Neubauverbot für Kernkraftwerke soll per Volksabstimmung gekippt werden – falls die Mehrheit der Stimmberechtigten im Frühjahr 2027 zustimmt.

Nationalrat Christian Imark schreibt in einem Editorial der SVP Schweiz: „Der bewährte Schweizer Strommix von Wasserkraft und Kernenergie funktioniert seit Jahrzehnten ohne Probleme.“ Die Partei schätzt, dass ohne neue Kernkraftwerke bis 2050 rund 50 Prozent der Stromproduktion fehlen werden und dass besonders im Winter, wenn Gösgen und Leibstadt vom Netz gehen.

Imark betont die Vorteile der Kernenergie: strengste Überwachung, technisch gelöste Entsorgung des Atommülls und eine diversifizierte Uran-Beschaffung. Gleichzeitig würde die Technologie die Landschaft vor massiven Wind- und Solaranlagen schützen.

Die SVP kritisiert die Linken und die erneuerbaren-Energien-Lobby dafür, Subventionen für wetterabhängige Technologien über eine realistische Energiepolitik zu stellen. Energy-Minister Albert Rösti wird für das Durchsetzen des Gegenvorschlags im Parlament gelobt.

Entscheidend ist jetzt die Volksabstimmung: Die SVP will den Bürgern die Entscheidung überlassen, ob die Schweiz wieder Kernkraftwerke bauen darf – oder ob sie auf eine unsichere und landschaftsverbrauchende Alternative setzt.

Quelle: SVP Schweiz – Christian Imark, 22. Juni 2026

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