Dr. Thoma: „Kein anständiger Deutscher“ lässt sich in einen dritten Krieg treiben

Dr. Josef Thoma widmet sich in seinem neuen Video dem Drohnenfall am Flughafen Leipzig/Halle. Der Titel ist Programm: „Kein anständiger Deutscher“ lasse sich in einen weiteren tödlichen Krieg gegen Russland verleiten. Die Aussage ist als Satire angelegt und richtet sich gegen jene Politiker und Kommentatoren, die Thoma als Kriegstreiber darstellt.

Zu Beginn nimmt er den Begriff „anständig“ selbst auseinander. Die Antifa, so seine Karikatur, könne nach dem Erwachen und dem Frühstücksjoint durch diesen Titel zuverlässig auf Krawalltemperatur gebracht werden. Es folgt eine grobe Abrechnung mit dem Zustand Deutschlands: Der frühere Fleiß sei einer Gesellschaft gewichen, die sich in ihrer eigenen Selbstaufgabe eingerichtet habe.

Den Hauptteil bildet eine satirische Erzählung über den Vorfall in Leipzig. Thoma beschreibt den Flughafen als ukrainischen Militärstützpunkt und die mutmaßliche Drohne als russische Hochtechnologie aus einer durchlöcherten Raviolidose. Ein ziviler Busfahrer, der den Angreifer mit einem Fußtritt zur Strecke bringe, gehört ebenso zu seiner Überzeichnung wie die angeblichen Experten mit Büros „im Baustellenklo in Manhattan“.

Dr. Thoma spielt dabei mit den rasch erhobenen Verdächtigungen und den widersprüchlichen Erzählungen rund um die Tat. Aus hundertprozentigen Vermutungen werde schließlich Gewissheit, weil „es einfach kein anderer gewesen sein darf“. Die tatsächliche Lage hatte F-NEWS unmittelbar nach dem Fund im Beitrag „Drohnenfund in Leipzig: Was belegt ist und was nicht“ dokumentiert. Nach der Übernahme der Ermittlungen durch die Bundesanwaltschaft berichteten wir außerdem über den Verdacht eines geplanten Sprengstoffanschlags.

Gegen Ende lässt Thoma die Satire kurz beiseite. Er erklärt, er selbst führe keinen Krieg gegen Russland und wiederholt seinen Ausgangssatz. Die namentlich genannten Politiker sollten, so seine polemische Schlussbemerkung, selbst in den Krieg ziehen, den sie nach seiner Darstellung befördern.

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