Hellweg-Zerschlagung: 340 Jobs #futschi – die nächste Traditionsfirma fällt der deutschen Wirtschaftsmisere zum Opfer

|

|

Wie t-online berichtet, wird die insolvente Baumarktkette Hellweg zerschlagen. Statt eines Gesamtinvestors sollen einzelne Filialen und Standortgruppen an unterschiedliche Betreiber gehen. Die Zentralen in Dortmund und Garching bei München werden geschlossen – rund 340 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz. Die Gehälter der Betroffenen sollen noch bis November 2026 gesichert sein. Bereits im Juni 2026 hatte Hellweg Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Damals waren 68 Märkte und rund 2.900 Mitarbeiter betroffen, plus die angegliederten BayWa Bau- & Garten-Märkte. Ein Fortbestand der Marke unter einem einheitlichen Eigentümer ist nicht in Sicht.

Die offizielle Begründung klingt vertraut: geopolitische Unsicherheiten, zurückhaltende Konsumnachfrage, gestiegene Mieten und Inflationskosten. Was verschwiegen wird: Die deutsche Wirtschaft leidet unter einer Politik, die Unternehmen mit Bürokratie, Energiepreisen und immer neuen Auflagen stranguliert, während die Nachfrage nach dem Corona-Boom systematisch abgewürgt wurde. Hellweg ist kein Einzelfall, sondern ein weiteres Symptom einer schleichenden Deindustrialisierung und Zerschlagung des Mittelstands. Während Filialen vielleicht unter neuen Schildern weiterlaufen, verschwinden Marken, Zentralen und Perspektiven – und die Beschäftigten bleiben auf der Strecke. Willkommen in der Realität der „Transformation“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wir brauchen Ihre Unterstützung

Jeder Beitrag hilft - vielen lieben Dank!

Weiterlesen