Hauser warnt: Windkraft-Propaganda statt Bürgerdebatte in Osttirol

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Symbolbild: Gipfelkreuz mit Windrädern in einer alpinen Landschaft
Symbolbild

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser kritisiert die Windkraft-Werbung in Osttirol scharf. In einer aktuellen Presseaussendung wirft Hauser den Organisatoren der Veranstaltung „ImWind“ im Gemeindesaal Schlaiten vor, eine offene öffentliche Debatte durch einen Messebetrieb mit Einzelgesprächen ersetzt zu haben.

Hauser spricht von „Windkraft-Propaganda statt offener Bürgerdebatte“. Wer von Windkraft überzeugt sei, müsse sich einer echten Diskussion stellen. Stattdessen seien massive Kritikpunkte aus seiner Sicht nicht öffentlich ausgetragen, sondern in ein Format verschoben worden, das kritische Stimmen vereinzelt und entschärft. Genau so funktioniert politische Akzeptanzbeschaffung: nicht durch offene Auseinandersetzung, sondern durch gelenkte Information.

Der FPÖ-Politiker verweist auf offene Fragen zu möglichen gesundheitlichen Auswirkungen durch Infraschall, zum Abrieb von Rotorblättern, zu Eingriffen in sensible Naturräume und zu den Folgen für das Landschaftsbild. Gerade in einer alpinen Region seien solche Punkte keine Nebensache. Wer eine Berglandschaft mit Industrieanlagen überziehen will, muss den Bürgern mehr bieten als Hochglanztafeln, Einzelgespräche und das übliche Versprechen einer angeblich alternativlosen Energiewende.

Besonders deutlich wird Hauser beim Thema Osttiroler Berge. Auf Osttirols Gipfel gehörten Gipfelkreuze als Teil der Kultur, keine Windräder. Damit trifft er einen Nerv. Die Berge sind nicht einfach leere Flächen für energiepolitische Experimente. Sie sind Naturraum, Heimat, Identität und gewachsene Kulturlandschaft. Wer dort über hundert Meter hohe Anlagen hinstellt, verändert nicht nur ein paar Quadratmeter Boden, sondern das Gesicht einer ganzen Region.

Die Windkraft-Lobby tut gern so, als sei jeder Kritiker automatisch rückständig oder gegen die Zukunft. Diese moralische Erpressung ersetzt keine Debatte. Bürger dürfen fragen, wer profitiert, wer zahlt, wer mit den Eingriffen lebt und was passiert, wenn sensible Landschaften erst einmal industrialisiert sind. Natur- und Landschaftsschutz dürfen nicht jedes Mal zur Verhandlungsmasse werden, sobald ein neues Klimaprojekt politisch gewünscht ist.

Hausers Forderung nach Ehrlichkeit, Transparenz und echter Mitsprache ist deshalb berechtigt. Gerade Energiepolitik braucht offene Diskussion, keine inszenierten Informationsveranstaltungen. Wenn Windkraft so überzeugend ist, muss sie auch Kritik aushalten. Wenn sie Kritik nicht aushält, ist nicht die Debatte das Problem, sondern das Projekt.

Osttirol darf nicht zum Experimentierfeld einer ideologisch getriebenen Energiepolitik werden. Heimat, Kultur und Natur sind keine Kulisse, die man nach Bedarf mit Industrieanlagen vollstellt. Auf Berge gehören Wege, Almen, Gipfelkreuze und freie Horizonte. Wer daraus eine Windkraftzone machen will, soll den Bürgern zuerst in offener Runde Rede und Antwort stehen.

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Kommentare

Ein Kommentar

  1. Dr.Faustus hat beschlossen und verkündet 👈

    Ja,immer diese Politik samt ihrer Lobby und 🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🔨👈 Picks 👹

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