Die ehemalige US-Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard hat kurz vor ihrem Ausscheiden aus dem Amt schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Corona-Berater Anthony Fauci erhoben. In einem veröffentlichten Statement behauptet sie, bislang zurückgehaltene Dokumente würden darauf hindeuten, dass Fauci gemeinsam mit Teilen der Geheimdienstgemeinschaft Informationen über den Ursprung von SARS-CoV-2 und die Finanzierung riskanter Forschung vertuscht habe.
Für zusätzlichen Zündstoff sorgt ein Interview des Lungenfacharztes und ehemaligen SPD-Politikers Wolfgang Wodarg beim Kanal „Kontrafunk“. Wodarg geht sogar noch weiter und stellt die gesamte offizielle Darstellung der Corona-Pandemie infrage. Seiner Ansicht nach habe es keine sich selbst verbreitende Pandemie gegeben. Stattdessen sei durch Massentests der Eindruck einer weltweiten Ausbreitung erzeugt worden.
Besonders scharf kritisiert Wodarg die sogenannte Gain-of-Function-Forschung in Wuhan. Er bezeichnet entsprechende Labore als Einrichtungen zur Entwicklung biologischer Waffen und behauptet, künstlich erzeugte Viren seien außerhalb eines Labors nicht dauerhaft überlebensfähig. Die eigentliche Gefahr habe nach seiner Darstellung nicht von einem Virus, sondern von den später eingesetzten Impfstoffen ausgegangen.
Die Aussagen sind brisant, allerdings hoch umstritten. Wodarg vertritt seit Jahren Positionen, die von vielen Virologen und Gesundheitsbehörden zurückgewiesen werden. Auch für die nun von Gabbard erhobenen Vorwürfe liegen bislang keine unabhängig überprüften Beweise vor. Dennoch dürfte die Debatte über den Ursprung des Coronavirus und die Rolle westlicher Behörden durch die neuen Anschuldigungen weiter angeheizt werden.
Fest steht: Mehr als sechs Jahre nach Beginn der Corona-Krise ist das Thema politisch noch längst nicht abgeschlossen. Sollten die angekündigten Dokumente tatsächlich neue Erkenntnisse liefern, könnten sie weitreichende Folgen für die Aufarbeitung der Pandemie haben. Bis dahin bleiben viele Fragen offen – und die Fronten verhärtet.







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