Blogger Wolfgang Prabel ist beleidigt: Warum ist seine Seite noch nicht „gefährlich“?

Wolfgang Prabel hat ein Problem: Der Blogger selbst vermisst eine Auszeichnung, die sonst niemand freiwillig an die Bürowand hängen würde. Der SPIEGEL habe AfD-Politiker Ulrich Siegmund zum „gefährlichsten Mann“ erklärt, schreibt Prabel. Doch für die angeblich gefährlichste Nachrichtenseite Deutschlands sei in Hamburg offenbar noch kein Preisgeld, keine Urkunde und nicht einmal ein abwertendes Etikett übrig.

Prabel nennt gleich eine ganze Warteschlange möglicher Kandidaten: Björn Höcke, Lars Klingbeil, Wladimir Putin, Donald Trump, Friedrich Merz, Adolf Hitler und Benjamin Netanjahu. Alle müssten sich nun hinten anstellen, weil die Gefährderpyramide offenbar neu sortiert werde. Das ist die Art von Rangliste, bei der der Ausgezeichnete vermutlich kurz prüft, ob er nicht doch lieber Zweiter geworden wäre.

Sein eigentliches Anliegen formuliert der Thüringer Blogger mit trockenem Ernst: Warum gebe es keine „gefährlichste Frau“, keinen „gefährlichsten Asylanten“ und vor allem keine „gefährlichste Nachrichtenseite“? Wenn der SPIEGEL seinen Blog nicht wenigstens zur gefährlichen Schwurbelseite erkläre, sei er beleidigt. Eine Kränkung, die sich vermutlich nur mit einem großen roten Warnhinweis über der Startseite heilen lässt.

Von uns bekommt Prabels Blog mindestens zwei Daumen hoch!

Wir brauchen Ihre Unterstützung

Jeder Beitrag hilft - vielen lieben Dank!

Weiterlesen