Bayerns Bäder: 1.484 Straftaten – 40 Prozent der Tatverdächtigen ohne deutschen Pass

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In Bayerns Schwimmbädern, Freibädern und Badestellen wurden 2025 insgesamt 1.484 Straftaten registriert. Ein Jahr zuvor waren es 1.396 Fälle. Das entspricht einem Anstieg um 6,3 Prozent. Die Zahlen stammen aus der Antwort des bayerischen Innenministeriums auf eine Schriftliche Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Franz Schmid.

Besonders auffällig ist die Verteilung unter den Tatverdächtigen: Von insgesamt 768 ermittelten Personen hatten 307 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Das sind 40 Prozent. Im Jahr 2024 lag der Anteil mit 251 von 640 Tatverdächtigen bei 39,2 Prozent. Die Statistik unterscheidet ausschließlich nach Staatsangehörigkeit. Eingebürgerte Personen oder Deutsche mit Migrationshintergrund werden nicht gesondert ausgewiesen.

Unter den ausländischen Tatverdächtigen stellten syrische Staatsangehörige erneut die größte Gruppe. Ihre Zahl stieg von 34 im Jahr 2024 auf 56 im Jahr 2025. Es folgten Ukrainer mit 27, Türken mit 25, Rumänen mit 22 und Polen mit 20 Tatverdächtigen.

Bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden 2025 insgesamt 154 Tatverdächtige ermittelt. 68 von ihnen hatten keinen deutschen Pass – ein Anteil von 44,2 Prozent. 2024 waren es 97 von 163 Tatverdächtigen und damit 59,5 Prozent. Unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen bei Sexualdelikten lagen Syrer 2025 mit zwölf Personen vorn, gefolgt von Türken mit neun und Afghanen mit fünf.

Die Zahl der registrierten Sexualdelikte sank allerdings von 227 Fällen im Jahr 2024 auf 211 im Jahr 2025. Gleichzeitig stieg die Zahl der Körperverletzungen von 163 auf 183 Fälle. Bei der Gewaltkriminalität verzeichnete die Statistik einen Anstieg von 34 auf 40 Fälle. Von den 58 Tatverdächtigen in diesem Bereich hatten 29 keinen deutschen Pass – genau 50 Prozent.

Die Zahlen passen in ein größeres Bild. Bereits die bundesweite Polizeistatistik zeigte, dass bestimmte ausländische Gruppen bei der Gewaltkriminalität weit über dem deutschen Vergleichswert liegen. Auch die jüngsten Zahlen zu Messerangriffen und nichtdeutschen Tatverdächtigen widersprechen dem Versuch, die Entwicklung kleinzureden.

Franz Schmid fordert Konsequenzen: „Ich bin es leid. Überproportional häufig begehen ausländische Staatsangehörige Straftaten in bayerischen Freibädern, vor allem Syrer, und es passiert nichts. Ich fordere sichere Bäder und Abschiebungen auch nach Syrien – jetzt!“

Die Staatsregierung weist darauf hin, dass für das laufende Jahr 2026 noch keine belastbaren PKS-Zahlen vorliegen. Erfasst wurden die Tatörtlichkeiten Badeanstalt, Badestrand, Freibadplatz sowie Schwimmbad und Badestelle. Die Statistik zählt Tatverdächtige, nicht rechtskräftig Verurteilte.

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