In der Sendung „Punkt.PRERADOVIC“ berichten die schwer geschädigte Katharina König und der Rechtsanwalt Tobias Ulbrich über rund 200 Strafanzeigen gegen BioNTech, das Paul-Ehrlich-Institut und weitere Verantwortliche. Eingereicht wurden sie nach Angaben der Beteiligten von Impfgeschädigten sowie Angehörigen Verstorbener.
Die Anzeigen richten sich laut Ulbrich nicht allein gegen einzelne Entscheidungen, sondern gegen den gesamten Umgang mit möglichen schweren Folgen der Corona-Impfkampagne. Die Betroffenen wollen damit erreichen, dass Staatsanwaltschaften die Vorwürfe prüfen und Verantwortlichkeiten klären.
König schildert im Gespräch ihre eigene Erkrankung und die Folgen für ihren Alltag. Sie sagt, viele Betroffene fühlten sich von Ärzten, Behörden und Politik übergangen. Der Schritt zur Strafanzeige sei für zahlreiche Beteiligte der Versuch, überhaupt Gehör zu finden.
Ulbrich erklärt, die Anzeigen seien bei verschiedenen Staatsanwaltschaften eingereicht worden. Nun liege es bei den Ermittlungsbehörden, die Unterlagen auszuwerten und über die Einleitung von Ermittlungsverfahren zu entscheiden. Eine Strafanzeige ist dabei zunächst ein Antrag auf Prüfung, keine Feststellung strafrechtlicher Schuld.
BioNTech stand zuletzt auch wirtschaftlich unter Druck: F-NEWS berichtete über den Verlust von 1,35 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2026. Bereits zuvor ging es bei F-NEWS um die Forderung nach ungeschwärzten mRNA-Akten der EMA.








Schreibe einen Kommentar