Nein, danke: Kein Sommermärchen 2.0!

Deutsche Fußballfans feiern 2006 mit Deutschlandfahnen in einem Autokorso
Symbolbild: deutscher Fan-Autokorso während der Fußball-WM 2006

Was für ein blöder Slogan: „Die Welt zu Gast bei Freunden!“ Vor zwanzig Jahren durfte man endlich auch einmal als Deutscher im eigenen Land Nationalflaggen schwenken und begeistert die eigene WM feiern. Als ob man dafür eine Erlaubnis bräuchte.

Rumpelfussball war damals von gestern, Strahlemann Klinsi steckte die Mannschaft mit seinem in den USA perfektionierten Optimismus an, für den Titel reichte es dann doch nicht. Anders als 1974 musste sich Deutschland im eigenen Land geschlagen geben. So weit das Sommermärchen, aus dem die Presse eine idiotische Erzählung vom neuen deutschen Erwachen machte. Fußball diente wieder einmal als willkommene Ablenkung und der Verdeckung der politischen Agenda, die man ein Jahr zuvor mit Merkel und von der Leyen aufgelegt hatte. Einmal sollten sich die Deutschen noch gut fühlen dürfen, damit niemand merkte, wie mit Elterngeld, der Einführung von „Elter 1“ und „Elter 2“ und dem Ausbau der Kinderkrippen und Ganztagsbetreuung die aus der DDR bekannte Familienzerstörung wieder aufgenommen und als Fortschritt der Gleichberechtigung verkauft wurde.

Dahin also wollen die Retro-Schranzen mit „Ich will mein Land zurück“? Ganz ohne Fluxkompensator und ohne jede Möglichkeit, in die Zukunft einzugreifen? Wie soll das enden, dieses „Früher war alles besser“ – Geheule? Die junge Generation hat weder Erinnerung an das „Sommermärchen“, als man angeblich noch stolz auf seine Herkunft sein durfte, noch an die DDR. Es gibt für sie nichts zurück zu fordern, nichts, das Kraft, Selbstbewusstsein und Stärke verleihen könnte. Das wehmütige Geschwätz alternder Männer lenkt den Blick nicht nach vorn, die einzige Richtung in die wir uns nun einmal in dieser materiellen Ebene bewegen können. Schluss damit!

Quelle des Wissens quelle-des-wissens.de
Deine Numerologie-Analyse
Lebenszahl  ·  Seelendrang  ·  Persönlichkeit
Jetzt

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert