Große Flussdeltas sinken schneller als das Meer steigt – Klimaschau verweist auf neue Studie

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Die Klimaschau hat in ihrer Ausgabe 258 mit dem Titel „Große Flussdeltas sinken schneller als der Meeresspiegel steigt“ auf aktuelle Forschungsergebnisse aufmerksam gemacht. Grundlage des Beitrags ist eine wissenschaftliche Studie, die im Fachjournal Nature veröffentlicht wurde.

Darin wird untersucht, warum zahlreiche große Flussdeltas weltweit besonders stark vom relativen Meeresspiegelanstieg betroffen sind. Das zentrale Ergebnis: In vielen Fällen sinkt das Land schneller ab, als das Meer steigt.

Die Klimaschau zitiert dazu aus der Studie:

„Darüber hinaus stellen wir fest, dass die heutige Bodensenkung den absoluten geozentrischen Meeresspiegelanstieg als dominierenden Faktor für den relativen Meeresspiegelanstieg in den meisten Deltas im 21. Jahrhundert übertrifft.“

Als Ursachen nennen die Forscher unter anderem Grundwasserentnahme, gestörte Sedimentzufuhr und städtische Expansion. Besonders betroffen seien dicht besiedelte Delta-Regionen in Asien.

Die im Video besprochene Studie stammt laut Klimaschau von einem Team um Leonard Ohenhen von der University of California, Irvine und erschien im Wissenschaftsjournal Nature.

Quellen

Klimaschau Ausgabe 258:
„Große Flussdeltas sinken schneller als der Meeresspiegel steigt“

Studie in Nature:
Leonard Ohenhen et al., University of California Irvine

Während in politischen Debatten oft nur vom Klimawandel gesprochen wird, zeigen solche Studien, dass vielerorts direkte menschliche Eingriffe vor Ort die deutlich größere Rolle spielen.

Dieser Artikel wurde zuerst auf F-NEWS veröffentlicht.
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