Die US-Regierung treibt ein Projekt voran, das Millionen Amerikanern den Zugang zum Bankensystem verwehren könnte – es sei denn, sie liefern ihre biometrischen Gesichtsdaten ab. Wie der frühere Staatssekretär und Wirtschaftskommentator Paul Craig Roberts analysiert, nutzt die Trump-Administration das Thema illegale Einwanderung als Vorwand, um einen umfassenden digitalen Überwachungsapparat gegen die eigene Bevölkerung zu errichten.
Konkret sieht eine Executive Order vor, dass Banken künftig den Einwanderungsstatus ihrer Kunden überprüfen müssen. Dafür soll ausschließlich ein US-Reisepass mit eingebettetem RFID-Chip und Gesichtserkennung als gültiger Nachweis akzeptiert werden – Führerschein und andere Dokumente reichen nicht. Finanzminister Scott Bessent, von Roberts als ehemaliger Soros-Vertrauter charakterisiert, bestätigte, die Umsetzung sei „in process“. Wer keinen Pass besitzt, bekommt kein Konto. Punkt.
Das Absurde an der offiziellen Begründung: Illegale Einwanderer verfügen längst über staatlich anerkannte Ausweisdokumente, erhalten Sozialleistungen, dürfen in einigen Bundesstaaten wählen und in Behörden arbeiten. Bessents Behauptung, sie hätten „kein Recht“ auf ein Bankkonto, entbehrt damit jeder praktischen Grundlage – und entlarvt die eigentliche Zielgruppe: US-Bürger.
Wer einmal sein Gesicht digitalisiert und mit seinem Geld verknüpft hat, ist dauerhaft erfassbar. Konten lassen sich sperren, Transaktionen blockieren – auf Basis von Compliance-Verstößen, politischer Dissidenz oder künftiger „Fehlinformations“-Kennzeichnungen. Roberts zieht die direkte Linie: von Lincolns Aushöhlung der Bundesstaatenrechte über den Patriot Act bis zu Obamas präsidialem Hinrichtungsrecht für eigene Staatsbürger. Trump, selbst Opfer politisch instrumentalisierter Justiz, vollende nun den Bogen – nicht als Befreier, sondern als letzter Baumeister des autoritären Staates.
Parallel dazu drängt Trump den Kongress, das FISA-Inlandsüberwachungsprogramm zu verlängern und auszuweiten. Die Verfassung, so Roberts nüchtern, existiere nur noch als Fassade. Der 4. Juli 2026 werde womöglich der letzte sein, an dem Amerikaner die Freiheit ihrer Gründungsväter feiern – eine Freiheit, die schlicht nicht mehr existiere.






Kommentare
Ein Kommentar
🤷 Deutschland immer zuerst👈 Was gehen mich andere Länder an? Nichts👈 Und weiter ziehen die wilden Horten hier bei Maerze durch’s Land👈 Der Meineid,Fridarich und alle Genossen Eintopf Parteien 👈🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🔨