Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlichte in seiner „Zahl der Woche“ die aktuelle Wiederholerquote an deutschen Schulen: 2,2 % der Schüler wiederholen eine Klasse. Davon seien 56,4 % männlich (2,5 % der Schüler gegenüber 1,9 % der Schülerinnen).
Klingt auf den ersten Blick nach einer reinen Geschlechterfrage. Doch genau hier beginnt die Manipulation: Die Statistik erfasst weder den Migrationshintergrund noch die Deutschkenntnisse der betroffenen Schüler. Das ist kein Zufall. Es ist eine bewusste Auslassung, um den wahren Grund der hohen Wiederholerquote zu verschleiern.
In Wahrheit wissen wir aus zahlreichen Studien und Berichten von Schulleitern: Der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund und unzureichenden Sprachkenntnissen an den Klassenwiederholern ist dramatisch hoch. Viele dieser Schüler kommen aus bildungsfernen Familien, sprechen kaum Deutsch und können dem Unterricht nicht folgen.
Statt das offen anzusprechen, schiebt Destatis das Problem auf das Geschlecht – „die bösen Jungs“. Das ist typisch für die aktuelle Statistik- und Berichterstattungspolitik in Deutschland: Man erhebt Daten, blendet aber genau die Merkmale aus, die politisch unangenehm sind.
Migrationshintergrund? Nicht erfasst. Muttersprache? Nicht erfasst. Aufenthaltsstatus? Nicht erfasst.
Stattdessen wird fleißig das Narrativ „Männer sind schlechter in der Schule“ bedient.
Das ist keine neutrale Statistik. Das ist gelenkte Desinformation. Solange man nicht ehrlich erfasst, wie stark Migration und fehlende Sprachkompetenz zum Scheitern im deutschen Schulsystem beitragen, bleibt jede solche „Zahl der Woche“ Propaganda.
Die Mehrheit der Klassenwiederholer ist nicht „männlich“. Sie ist in Wahrheit vor allem nicht-deutschsprachig und hat einen hohen Migrationshintergrund. Das zu verschweigen, ist eine Täuschung der Öffentlichkeit.







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