Demo für alle: „Spahn ist nicht Vater geworden“

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Grafik von Demo für alle mit Jens Spahn und Daniel Funke sowie der Aussage Spahn ist nicht Vater geworden
Motiv: Demo für alle; Formatbearbeitung für F-News

Die Initiative „Demo für alle“ widerspricht der medialen Darstellung, Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke seien durch die Geburt eines von einer Leihmutter ausgetragenen Jungen „Eltern“ beziehungsweise „Väter“ geworden. Ihre zugespitzte Botschaft lautet: „Spahn ist nicht Vater geworden.“

In einem am Mittwoch veröffentlichten Beitrag erklärt die Initiative, ein Baby zu kaufen mache niemanden zu Eltern. Sie kritisiert, dass Medien von „Familienglück“ sprächen, obwohl Leihmutterschaft in Deutschland aus guten Gründen nicht zulässig sei. Nach Darstellung der Initiative sei in den USA Geld dafür gezahlt worden, dass eine Frau das Kind austrägt und anschließend an das Paar übergibt.

„Kinder haben ein Recht auf ihre Eltern“, schreibt „Demo für alle“. Das Kind sei zu Beginn seines Lebens seiner Mutter entzogen worden. Die Initiative wendet sich damit grundsätzlich gegen Leihmutterschaft und gegen eine Sprache, die den vertraglich organisierten Vorgang auf die Erfüllung des Kinderwunsches der Auftraggeber reduziert.

Der X-Beitrag verweist außerdem auf ein Gespräch zwischen Hedwig von Beverfoerde von „Demo für alle“ und Cornelia Kaminski von der „Aktion Lebensrecht für Alle“. Darin sprechen beide über Leihmutterschaft, Kinderwunschmessen und den vergleichbaren Fall des Drogenbeauftragten Hendrik Streeck.

Die Auseinandersetzung berührt den Kern der Leihmutterschaftsdebatte: Wird Elternschaft allein aus dem Wunsch und einem Vertrag abgeleitet – oder bleiben Schwangerschaft, Geburt und das Recht des Kindes auf seine Herkunft entscheidend? „Demo für alle“ beantwortet diese Frage eindeutig und lehnt den Handel mit Schwangerschaft und Kind grundsätzlich ab.

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