China verliert billiges Iran-Öl – die USA drehen am Hahn

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Stellvertreterkrieg auf iranischem Boden: Washington nutzt die Eskalation mit Iran gezielt, um Peking den günstigen Öl-Nachschub zu erschweren – ohne direkten Krieg mit China zu riskieren.

Während die Öffentlichkeit vor allem auf Raketen, die Straße von Hormus und steigende Ölpreise blickt, verfolgen die USA eine klassische, aber hochmoderne Kriegsstrategie: Dem strategischen Rivalen die lebenswichtige Ressource zu verteuern oder zu erschweren.

Iran war bis zur Eskalation einer der wichtigsten Lieferanten von günstigem Rohöl für China. Über 80 Prozent der iranischen Öl-Exporte gingen nach Asien – der mit Abstand größte Teil davon nach China. Peking bezog Millionen Barrel iranisches Rohöl zu stark vergünstigten Preisen, oft über Schattenflotten und trotz westlicher Sanktionen.

Die Insel Kharg in der Straße von Hormus, von der rund 90 Prozent der iranischen Öl-Ausfuhren abgewickelt wurden, ist durch die anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen massiv betroffen. Zwar haben die USA bisher bewusst die zivile Öl-Infrastruktur weitgehend verschont und sich auf militärische Ziele konzentriert – dennoch führen die Kämpfe, Minenlagen, Blockaden und extrem gestiegenen Versicherungskosten zu erheblichen Störungen der iranischen Exporte.

Die Folgen für China sind spürbar:

  • China verliert einen seiner wichtigsten günstigen Öl-Lieferanten.
  • Peking muss zunehmend teureres Öl auf dem Spotmarkt oder von anderen Produzenten einkaufen.
  • Die Energiekosten für Industrie und Transport steigen deutlich.
  • Chinesische Exportprodukte werden dadurch teurer und verlieren an Wettbewerbsfähigkeit.
  • Die ohnehin unter Druck stehende chinesische Wirtschaft gerät weiter in die Schieflage.

Die USA haben sich strategisch abgesichert: Nach dem Sturz Maduros haben sie die Sanktionen gegen Venezuela deutlich gelockert und damit den Zugang zu riesigen Ölreserven erleichtert. Amerika selbst bleibt weitgehend energieunabhängig und profitiert sogar von höheren Ölpreisen durch seine eigene Produktion.

Iran ist in diesem Konflikt vor allem das Schlachtfeld. Der eigentliche Adressat der Strategie sitzt in Peking. Indem Washington die iranischen Öl-Exporte stört und verteuert, dreht es China – zumindest teilweise – den Öl-Hahn zu, ohne einen offenen und extrem riskanten Direktkonflikt mit der Atommacht China riskieren zu müssen.

Quelle des Wissens quelle-des-wissens.de
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Kommentare

Ein Kommentar

  1. Dr.Faustus hat beschlossen und verkündet 👈

    🤷 Mir egal,ich sehe was in diesem Land abgeht und da sehe ich 🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🗡️🔨 Alles mit Steuern,Geld was denen nicht gehört,Aktien zocken 👈 Also ich nicht…

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