Alarmstufe ROT: Inflation steigt auf 2,9 Prozent

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Die Inflation in Deutschland zieht wieder an. Im April 2026 beträgt die Inflationsrate voraussichtlich 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in einer vorläufigen Schnellmeldung mitteilt. Das ist der höchste Wert seit Monaten — und er hat einen klaren Treiber: Energie.

Die Energiepreise stiegen im April um satte 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist der stärkste Anstieg in diesem Segment seit Februar 2023, als die Preise noch im Nachbeben des Ukraine-Kriegs um fast 20 Prozent nach oben schossen. Wer gehofft hatte, die Energiekrise sei ausgestanden, wird von der Statistik eines Besseren belehrt.

Die sogenannte Kerninflation — also ohne Energie und Nahrungsmittel — liegt mit 2,3 Prozent dagegen etwas niedriger als in den Vormonaten und gibt sich auf den ersten Blick harmlos. Doch das trügt: Dienstleistungen verteuerten sich um 2,8 Prozent, Waren insgesamt um 2,9 Prozent. Nahrungsmittel legten im Jahresvergleich um 1,2 Prozent zu — nach einem zwischenzeitlichen Rückgang im März ein erneuter Anstieg.

Für den monatlichen Vergleich bedeutet das: Gegenüber März 2026 stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent. Der Frühling bringt also keine Abkühlung an der Preisfront.

Die Bundesregierung, die sich mit der Schuldenbremsen-Sprengung und dem 500-Milliarden-Sondervermögen gerade in beispiellose Ausgabenorgien stürzt, dürfte das wenig stören. Steigende Energiepreise sind für einen Staat mit Rekordsteuereinnahmen kein Schmerz — für Haushalte mit normalen Einkommen sehr wohl. Wer tankt, heizt oder kocht, zahlt die Zeche. Die Statistik hält das nüchtern fest, die Politik schaut weg.

Die endgültigen April-Zahlen veröffentlicht Destatis am 12. Mai 2026.

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