Der sogenannte Weltklimarat IPCC rudert plötzlich zurück – und das ausgerechnet bei seinem berüchtigtsten Klima-Horror-Szenario. In einer neuen Erklärung räumt das Intergovernmental Panel on Climate Change ein, dass zentrale Annahmen des Extrem-Szenarios RCP 8.5 inzwischen „unplausibel“ geworden seien. Genau dieses Szenario diente jedoch jahrelang als Grundlage für politische Panikmaßnahmen, Klima-Kampagnen und milliardenschwere Umbauprogramme.
Im aktuellen Video des Kanals EIKE wird erklärt, was hinter dem plötzlichen Rückzieher steckt. Das Szenario RCP 8.5 ging von einer massiven Erwärmung um bis zu fünf Grad bis zum Jahr 2100 aus und wurde vom IPCC selbst lange als „Business-as-usual“-Entwicklung dargestellt. Kritiker warfen jedoch seit Jahren vor, dass es sich dabei um ein unrealistisches Extremmodell handle, das politisch missbraucht werde.
Besonders brisant: Tausende wissenschaftliche Arbeiten, politische Entscheidungen und sogar Gerichtsurteile basierten auf genau diesem Modell. Laut dem im Video zitierten Forscher Roger Pielke Jr. seien inzwischen die extremsten Szenarien offiziell aus dem neuen Rahmenwerk entfernt worden – ein Vorgang, den er als „bahnbrechend“ bezeichnet.
Auch bekannte Klimaforscher räumten in der Vergangenheit bereits die Grenzen solcher Modelle ein. So wird etwa auf Aussagen von Stefan Rahmstorf verwiesen, wonach Klimamodelle keine zuverlässigen Prognosen über Zeiträume von 10 bis 20 Jahren liefern könnten. Die Kritik: Nichtlineare chaotische Systeme wie das Klima seien langfristig grundsätzlich kaum exakt vorhersagbar.
Jetzt stellt sich die Frage: Wenn das angeblich wahrscheinlichste Katastrophenszenario plötzlich selbst vom IPCC als unplausibel eingestuft wird – wie belastbar waren dann die politischen Maßnahmen der vergangenen Jahre überhaupt? Besonders pikant: Das Urteil des Bundesverfassungsgericht zum Klimaschutz von 2021 stützte sich ausdrücklich auf die Szenarien des Weltklimarats.
International sorgt der Vorgang bereits für heftige Diskussionen. Sogar Donald Trump griff das Thema auf und erklärte, die Klimapanik der vergangenen Jahre sei auf fehlerhaften Prognosen aufgebaut gewesen.






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