Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland laut der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 761 Gruppenvergewaltigungen. Im Jahr 2022 waren es 789, und 2021 lag die Zahl bei 677. Im Jahr 2020 wurden 704 und 2019 710 Fälle gemeldet. Diese Zahlen wurden in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion veröffentlicht. Pro Tag sind das mehr als 2 Gruppenvergewaltigungen im gesamten Bundesgebiet.
Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen betrug in den Jahren 2019 und 2022 jeweils 50 Prozent. Im Jahr 2020 lag dieser Anteil bei 46 Prozent, 2021 bei 47 Prozent und 2023 bei 48 Prozent.
Diese Zahlen basieren auf Sonderauswertungen der PKS, bei denen Vergewaltigungen gemäß Paragraf 177 Absätze 6, 7 und 8 des Strafgesetzbuches erfasst wurden, wenn mehrere Täter beteiligt waren. Die PKS beruht auf dem Stand der polizeilichen Ermittlungen, die sich von den Bewertungen der Staatsanwaltschaft oder Gerichte unterscheiden können.
Aus der Antwort geht jedoch nicht eindeutig hervor, wie die Einstufung „nicht-deutsch“ zustande kommt bzw. wie viele der als deutsch erfassten Tatverdächtigen einen Migrationshintergrund haben.




