Vier Tage nach dem Tod von David Wilcock hat das Sheriff-Büro von Boulder County ein minutiöses Zeitprotokoll des Vorfalls veröffentlicht – und die Familie des 53-Jährigen hat sich erstmals öffentlich geäußert. Laut dem Boulder County Sheriff’s Office rief Wilcock selbst um 10:44 Uhr den Notruf an, sprach über Gesundheitsprobleme und finanzielle Sorgen und sagte kurz vor seinem Tod noch in die Leitung: „Es tut mir leid, dass ich euch das antue.“ Als die Beamten um 11:05 Uhr eintrafen und ihn mit einer Waffe am Kopf vorfanden, war es zu spät.
Die Familie ließ über das Sheriff-Büro eine schriftliche Erklärung verbreiten. Darin heißt es, Wilcock habe „nach einem langen Kampf mit Depressionen und erdrückenden Schulden“ sein Leben beendet. Die Angehörigen beschreiben ihn als neugierigen, empfindlichen Menschen mit einem großen Herzen – jemanden, der Tiere liebte, meditierte, Musik machte und Zitronenkuchen aß. Und sie stellen klar: „Diejenigen, die ihm am nächsten standen, kannten die Tiefe seiner unbehandelten psychischen Erkrankung sehr genau.“ Zur Verschwörungsküche, die online seit Tagen brodelt, sagen sie unmissverständlich: „Es gab kein Fremdverschulden.“
Das hindert die Anhänger-Community freilich nicht daran, das Gegenteil zu glauben. Wilcocks ehemaliger TV-Partner Corey Goode meldete sich auf X mit der Aussage, er sei „schockiert und entsetzt“ – und behauptete, Wilcock habe ihm beim letzten Treffen im Februar erzählt, er werde von Cyberstalkern verfolgt, die sein Leben „zerstört“ hätten. Goode veröffentlichte dazu ein elfminütiges Video, in dem er von einer gemeinsamen Diskussion über den Gaia-TV-Rechtsstreit, Stalking und Belästigungen berichtet. Er forderte Fans auf, Polizei und Medien auf Social Media zu taggen. Dass Goode selbst in der Szene nicht unumstritten ist – Wilcocks einstiger Produzent Jay Weidner warf ihm öffentlich vor, durch Lügen Wilcocks „Griff auf die Realität“ erschüttert zu haben – macht die Sache nicht einfacher.
Zum makabren Timing gesellt sich ein weiteres Detail: Wynne Free, Wilcocks Biograf und Ko-Autor von The Reincarnation of Edgar Cayce?, starb am 18. April – zwei Tage vor Wilcock. Weidner nannte das auf X eine „merkwürdige Wendung des Schicksals“.
Der größere Kontext befeuert die Diskussion zusätzlich. Der Vorsitzende des US-Repräsentantenhaus-Kontrollausschusses, James Comer, schrieb noch am Todestag Wilcocks Briefe an FBI, NASA, Energieministerium und Verteidigungsministerium und verlangte bis zum 27. April ein Briefing zu einer Reihe mysteriöser Todesfälle und Vermissungen unter US-Wissenschaftlern. Laut IBTimes UK bezeichnete Comer das Muster als „sehr unwahrscheinlichen Zufall“ und „nationale Sicherheitsbedrohung“. FBI-Direktor Kash Patel bestätigte, die Behörde „führe die Ermittlungen zu möglichen Verbindungen“.
Dieser Clip geht im Moment viral:
David Wilcock über Reptilien-ETs: Was er wirklich sagte – und was das 2026 bedeutet
Vor acht Jahren legte David Wilcock in einem Interview ohne Umschweife los – und wählte dabei keine besonders diplomatischen Worte, wie ein viral gegangener Clip aus dem Jahr 2018 zeigt, der nach seinem Tod neu die Runde macht.
„Was offenbar passiert ist: Wir haben diese negativen Wesen, die tatsächlich reptilienartig aussehen. Sie haben senkrechte Schlitzpupillen, sie haben schuppige Haut.“
Zum Deep State und Gestaltwandlern stellte er klar: „Ich sage nicht, dass das bedeutet, dass Menschen im Deep State Gestaltwandler sind… Soweit wir wissen, kann keine Biologie gestaltwandeln. Du kannst gestaltwandeln, wenn du ein KI-Wesen bist, das aus Naniten besteht…“
Echte Reptilien seien keine verkleideten Menschen:
„Wenn wir also über Reptilien sprechen, reden wir nicht über Menschen auf der Erde. Wir reden über Wesen, die tatsächlich so aussehen – die ganze Zeit. Sie werden so geboren, sie sterben so, und sie sind diejenigen, die umhergezogen sind, Planeten invadiert und Ärger verursacht haben.“
„Das scheint der Ursprung dieser archetypischen Vorstellung von Satan und Dämonen zu sein… Sie sind sehr muskulös und sie sind sehr, sehr wild und furchterregend… und sie riechen auch wirklich schlecht.“
Keine langen Schwänze, keine Hörner – nur Klauen, Schuppen, Schlitzpupillen und pure Bedrohlichkeit.
Wilcock aus dem Jahr 2018 wirkt 2026 vollkommen anders. Buchstäbliche Invasoren, uralter Archetyp oder Storytelling auf Eliteniveau? Was meint ihr?
Hinweis: Wenn Sie sich in einer Krise befinden, erreichen Sie die Telefonseelsorge kostenlos und rund um die Uhr unter 0800 111 0 111.






Schreibe einen Kommentar