„Dann ist Schicht im Schacht“ – Impfgeschädigter Personaltrainer kämpft um sein Leben und um Gehör

Thomas Weigand war 34 Jahre lang Bodybuilder und Personaltrainer – ein Mann, der seinen Körper bis ins letzte Detail kannte und kontrollierte. Heute lebt er allein in seiner Wohnung, kaum gehfähig, dauerhaft unter starken Schmerzen, mit Tilidin als Alltagsbegleiter. Wie die Plattform Geimpft – geschädigt – geleugnet berichtet, führt er seinen Zustand auf die COVID-Impfungen zurück – eine Einschätzung, die ihm im Medizinbetrieb lange als „wahnhafte Hypochondrie“ ausgelegt wurde.

Weigand ließ sich im Januar 2021 impfen – teils aus Angst, teils wegen seines Berufsalltags im Umfeld eines Pflegeheims. Drei Tage nach der ersten Dosis begann ein Schmerz im linken Bein, der nicht mehr verschwand. Er schleppte sich noch wochenlang zur Arbeit, bis er nicht mehr laufen konnte. Im Krankenhaus stellte sich heraus: ein Arterienverschluss, Notfall-OP. Den Zusammenhang zur Impfung wiesen die Ärzte kategorisch zurück – stattdessen stand kurzzeitig sogar HIV als Verdachtsdiagnose im Raum. Der Test war negativ. Man riet ihm zur zweiten Impfung.

Nach der zweiten Dosis folgten massive Hautprobleme – Milien und Abszesse am ganzen Körper, die chirurgisch behandelt werden mussten. Danach kamen Schmerzen, die jeden Handgriff des Alltags unmöglich machten: Messer halten, Türen aufschließen, trinken. Der Mann, der einst anderen dabei half, sich aufzurichten, war nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen. Trotzdem ließ er sich – wie er heute selbst kaum glauben kann – ein drittes Mal impfen, weil er zu dem Zeitpunkt noch „sehr sehr gesellschaftshörig“ gewesen sei. Danach folgten flächendeckende Einblutungen unter der Haut, Hubbel an Armen und Körper, eine Diagnoseliste, die seither immer länger wird.

Was ihn an die Grenzen bringt, ist nicht nur das Körperliche. Treppen steigen lässt ihn keuchend stehen bleiben. Nachts kommen neurologische Aussetzer, in denen er nicht sprechen kann – und die er dennoch vollständig bei Bewusstsein erlebt, allein in seiner Wohnung. „Wenn man dann zu Hause alleine ist und sich nicht einmal mehr mitteilen kann“, sagt er, „das macht halt Angst.“ Die Angst, die er meint, ist konkret: ein Blutgerinnsel, das sich löst, ein Schlaganfall, ein Ende ohne Vorwarnung.

Den entscheidenden Wendepunkt im Umgang mit dem Medizinsystem brachte ein Schreiben seiner Krankenkasse an einen befreundeten Anwalt – einst sein Trainingskunde. Darin steht schwarz auf weiß: „Unstrittig ist, dass Ihr Mandant Herr Thomas Weigand in Folge der COVID-Impfungen schwer erkrankt ist.“ Seitdem wird er wenigstens angehört. Geholfen hat das noch nicht viel.

Linderung brachte bislang einzig die HELP-Apherese, eine Form der Blutwäsche. Finanziert durch Spendenaktionen – nicht durch die Krankenkasse, die die Kostenübernahme verweigert – konnte er insgesamt mehrere Zyklen durchlaufen, darunter fünf HELP-Apheresen und fünf Autoimmunadsorptionen gemäß dem Behandlungsprotokoll der Charité. Die Wirkung war für ihn fast unbegreiflich: nahezu schmerzfrei, Medikamente drastisch reduziert, ein kurzes Gefühl von Leben. Dann kamen die Symptome zurück. Die ärztliche Empfehlung lautet: alle drei bis sechs Monate ein Behandlungszyklus. Wer das bezahlen soll, ist ungeklärt.

Weigand hat begonnen, alles zu dokumentieren – Fotos, Videos, Befunde. Er ist an die regionale Presse gegangen, hat seine Geschichte erzählt, Bilder veröffentlicht. Was er will, ist eigentlich bescheiden: gehört werden. „Es würde die Seele ein Stück heilen“, sagt er. Stattdessen bekommt er häufig zu hören, er habe „ja nichts Offensichtliches“. Der frühere Strahlemann, der Lebemann, der andere aus Depressionen herausgeholt hat – heute ein unsichtbarer Kranker, dem man ansieht, dass er nicht gesund ist, und dem trotzdem nicht geglaubt wird.

Dieser Artikel wurde zuerst auf F-NEWS veröffentlicht.
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Kommentare

2 Kommentare

  1. Ich verstehe es immer noch nicht das die Geimpften immer noch glauben , wir müssten mit ihnen Mitleid haben. Haben wir aber nicht. Die Geimpften waren es die uns den Tod gewünscht haben weil wir auf unsere Gesundheit achteten. Das was die Geimpften jetzt erleben, nennt man Karma. Sie sollen aber bitte schön nicht die Kassen und die Gesunden mit ihrem Leid belästigen. Sie selbst wollten gespritzt werden. Jeder wusste was er tat. Sollte es anders sein dann frage ich mich wie intelligent ist denn ein Personaltrainer.

  2. Wer bei der Impfung zurechnungsfähig war, hat grundsätzlich keinerlei Anspruch auf irgendeine Entschädigung. Ganz im Gegenteil: Er müsste zusätzlich bezahlen.

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