Wie die österreichische „Krone“ berichtet, mussten sich jetzt mehrere Jugendliche vor Gericht verantworten, nachdem sie in Wien-Döbling brutale Raubüberfälle verübt haben sollen. Besonders brisant: Die Täter waren laut Bericht teilweise erst 14 oder 15 Jahre alt – einige bereits mehrfach vorbestraft.
Laut Aussagen von Opfern soll die Gruppe regelmäßig vor Schulen aufgetaucht sein. Schüler berichteten der Polizei von Angst, Einschüchterung und bewaffneten Jugendlichen. Die Bande sei „mit Messern und Schlagringen bewaffnet“ gewesen, heißt es in dem Bericht.
Besonders unfassbar: Bei einem Überfall sollen die Jugendlichen ihr Opfer sogar bis ins Lehrerzimmer verfolgt haben. Lehrer verriegelten die Tür, während die Angreifer dagegen traten und schrien, das Opfer solle herauskommen.
Vor Gericht wurde deutlich, wie jung die mutmaßlichen Täter sind. Einer der Angeklagten, Jahrgang 2011, soll bereits drei Vorstrafen gesammelt haben – darunter laut Richter sogar wegen Vergewaltigung.
Der Staatsanwalt sprach offen von einer Masche der Gruppe: Bei Straftaten seien gezielt Kinder unter 14 Jahren eingesetzt worden, weil diese strafrechtlich oft glimpflicher davonkommen.
Die Sicherheitslage war offenbar so angespannt, dass mehrere Polizisten und Justizwachebeamte den Gerichtssaal sichern mussten. Dennoch nahmen die Angeklagten den Prozess laut Bericht eher als Unterhaltung wahr.
Die Urteile: Ein Jahr teilbedingt für einen Angeklagten, 15 Monate unbedingt für den 15-Jährigen.
Während Politiker weiter über „Prävention“ diskutieren, erleben Schüler und Lehrer die Folgen solcher Gewalt direkt vor der Schultür.






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