Ein früherer US-Luftwaffen-Geheimdienstoffizier, der kurz davor war, dem Kongress Details über geheime Regierungsprogramme zu UFOs zu enthüllen, starb im Mai 2024 – und niemand sagte etwas. Zwei Jahre lang. Wie die New York Post nun berichtet, starb Matthew James Sullivan, 39 Jahre alt, am 12. Mai 2024 in seinem Haus in Falls Church, Virginia, an einem letalen Cocktail aus Alkohol, Alprazolam (Xanax), dem Muskelrelaxans Cyclobenzaprin und dem Antidepressivum Imipramin. Das Büro des Chief Medical Examiner des Nordbezirks stufte den Tod als versehentlich ein. Zum Zeitpunkt des Todes machten weder Behörden noch lokale Medien den Fall öffentlich – er verschwand geräuschlos in der Bürokratie.
Sullivan war kein unbeschriebenes Blatt. Der mit dem Bronze Star ausgezeichnete Veteran hatte an der Operation Enduring Freedom teilgenommen, war auf höchstem Geheimhaltungsniveau eingeweiht und hatte nach eigenen Angaben direkten Kontakt mit staatlich kontrollierten UAPs. Er war ins sogenannte „Legacy UFO Program“ eingebunden – ein streng geheimes Bergungsprogramm abgestürzter Objekte, das angeblich über mehrere Jahrzehnte und diverse Regierungen hinweg operiert. Eine Kongress-Anhörung war für November 2024 geplant. Sullivan erlebte sie nicht mehr.
Erst jetzt, zwei Jahre nach seinem Tod, wird der Fall politisch. Kongressmitglied Eric Burlison (R-Missouri) schrieb an FBI-Direktor Kash Patel und forderte eine Bundesuntersuchung – der Fall habe „Implikationen für die nationale Sicherheit“. Sullivan sei jemand gewesen, der „einige der wichtigsten Geheimnisse der Nation“ kannte. Das FBI ließ verlauten, es prüfe, ob Sullivans Tod zu einem breiteren Muster gehöre: mehr als einem Dutzend vermisster oder verstorbener Personen aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt sowie Geheimdienst.
Was den Fall zusätzlich auflädt: David Grusch, der bekannteste UFO-Whistleblower der USA, der 2023 selbst vor dem Kongress aussagte und danach eigenen Angaben zufolge Todesdrohungen erhielt, stand kurz vor Sullivans Tod in engem Kontakt mit ihm und half ihm beim Schritt an die Öffentlichkeit. Grusch soll dem Inspektor General der Nachrichtendienstgemeinschaft Informationen über Sullivans Tod übermittelt haben. Zunächst war intern von Suizid die Rede – ohne öffentliche Bestätigung, ohne Pressemitteilung, ohne jedes Aufsehen. Jetzt heißt es plötzlich: Unfall.
Ob das die ganze Wahrheit ist, werden andere herausfinden müssen. Sullivan selbst kann nicht mehr reden.
Quellen:
- New York Post – Would-be UFO whistleblower died of accidental drug overdose
- Newsmax – UFO Witness Died of Drug Mix Before Congress Testimony






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