Es ist die Eskalation, vor der seit Wochen gewarnt wurde: Die USA und Israel haben am Samstagmorgen einen Großangriff auf den Iran gestartet. Über der Hauptstadt Teheran steigen Rauchwolken auf, mehrere Explosionen erschütterten das Stadtzentrum.
Laut übereinstimmenden Berichten wurden Ziele im sogenannten „Republic“-Viertel getroffen. Iranische Staatsmedien bestätigten die Explosionen, nannten jedoch zunächst keine Details zu den Ursachen.
US-Beteiligung offiziell bestätigt
Ein US-Offizieller bestätigte gegenüber amerikanischen Medien, dass die Vereinigten Staaten aktiv an den Angriffen beteiligt sind. Demnach laufen Dutzende Luftschläge – sowohl von Stützpunkten im Nahen Osten als auch von Flugzeugträgern aus.
Das israelische Militär, die Israel Defense Forces, warnte die eigene Bevölkerung zeitgleich vor möglichen Raketen- und Drohnenangriffen aus dem Iran. In ganz Israel heulten die Sirenen, Schutzräume wurden geöffnet.
Ausnahmezustand in Israel
Israels Verteidigungsminister rief einen „besonderen und dauerhaften Notstand“ aus. Man bereite sich auf massive Vergeltungsschläge vor. Auch der Luftraum über Israel, dem Iran und dem Irak wurde geschlossen.
Die Lage gilt als extrem angespannt. Beobachter sprechen von der größten militärischen Konfrontation zwischen beiden Staaten seit Jahren.
Teheran kündigt „vernichtende“ Antwort an
Ein iranischer Regierungsvertreter kündigte laut Reuters eine „crushing retaliation“ – also eine vernichtende Antwort – an. Bereits jetzt wurden Explosionen nicht nur in Teheran, sondern auch in Isfahan, Qom und Kermanschah gemeldet.
Internet- und Mobilfunkverbindungen sind in Teilen der Hauptstadt gestört oder komplett unterbrochen.
Hintergrund: Wochenlange Aufrüstung
Der Angriff folgt auf eine massive militärische Aufrüstung der USA in der Region. Unter Präsident Donald Trump wurden zusätzliche Kampfjets und Kriegsschiffe in Stellung gebracht. Offiziell sollte damit Druck auf Teheran ausgeübt werden, um ein neues Abkommen über das iranische Atomprogramm zu erzwingen.
Nun ist klar: Die Phase der Drohungen ist vorbei.
Die kommenden Stunden dürften entscheiden, ob der Konflikt regional begrenzt bleibt – oder sich zu einem offenen Flächenbrand im Nahen Osten ausweitet.
Im Netz wird der Begriff Präventivschlag hitzig diskutiert…





