Nach WM-Video: Schamane Lars Köhne berichtet von Todesdrohungen: „Das größte Gift der Spiritualität“

Symbolbild

Nach seinem viel diskutierten Video über angeblich belastete Orte der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich der österreichische Schamane Lars Köhne erneut an seine Zuschauer gewandt. Während F-News bereits über seine Thesen zu den WM-Spielorten und möglichen „dunklen Energien“ berichtet hatte, spricht Köhne nun über die Folgen dieses Beitrags – und schildert nach eigenen Angaben massive Anfeindungen bis hin zu Todesdrohungen.

Nach eigener Aussage erreichte das vorherige Video inzwischen mehr als 100.000 Aufrufe. Gleichzeitig habe es die stärksten negativen Reaktionen ausgelöst, die er bislang erlebt habe. In seinem neuen Video berichtet Köhne von Nachrichten mit Formulierungen wie „Du bist jetzt dran“, „Ich mache dich weg“ oder Bezeichnungen wie „Plastikschamane“. Solche Zuschriften hätten ihn zwar nicht handlungsunfähig gemacht, ihn aber durchaus beschäftigt.

Auslöser sei nach seiner Darstellung das Video gewesen, in dem er über Orte der Fußball-Weltmeisterschaft sprach, an denen seiner Ansicht nach historisch viel Blut vergossen worden sei. Dort stellte er die Frage, ob solche Plätze jemals energetisch gereinigt worden seien – eine These, über die F-News bereits berichtet hatte. Nach seinen Angaben habe gerade dieses Video außergewöhnlich starke Resonanz ausgelöst.

Köhne erklärt weiter, er habe versucht nachzuvollziehen, wer hinter den Drohungen stecke. Häufig seien jedoch nur anonyme E-Mail-Adressen oder YouTube-Konten ohne erkennbare Identität zu finden gewesen. Besonders kritisiert er Personen aus der spirituellen Szene, die seiner Auffassung nach mit großer Überheblichkeit auftreten, ohne selbst jahrzehntelange praktische Erfahrung in der Arbeit mit Menschen gesammelt zu haben.

Auch auf die immer wieder geäußerte Kritik einzugehen, dass spirituelle Arbeit kostenlos sein müsse, nutzt Köhne das Video. Er betont, die schamanische Tätigkeit sei sein Hauptberuf und seine Lebensgrundlage. Menschen, die behaupteten, für Heilkunst dürfe niemals Geld verlangt werden, lebten seiner Ansicht nach häufig selbst nicht von dieser Arbeit.

Das eigentliche Thema des Videos sei jedoch ein anderes. Köhne bezeichnet Überheblichkeit als das „größte Gift der Spiritualität“. Er kritisiert eine Gesellschaft, in der viele Menschen glaubten, bereits alles zu wissen, weil Informationen jederzeit über Suchmaschinen oder KI-Systeme verfügbar seien. Dadurch gehe nach seiner Ansicht die Bereitschaft verloren, offen Fragen zu stellen, Erfahrungen zu sammeln und sich schrittweise an Erkenntnisse heranzutasten. Stattdessen dominiere häufig ein starres Schwarz-Weiß-Denken.

Zum Abschluss beschreibt Köhne seinen persönlichen Umgang mit Hass und Drohungen. Negative Gedanken, Wut oder Todeswünsche würden von ihm nicht angenommen, sondern gedanklich an den Absender zurückgegeben. Zugleich wünsche er sich, dass diese Energien an ihrem Ursprung in etwas Positives verwandelt würden. Hass und Tötungswünsche hätten in seinem Leben keinen Platz, erklärt er zum Ende des Videos.

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