Gnarrenburg: Landesregierung erfuhr von Vergewaltigung einer 14-Jährigen erst durch AfD-Anfrage

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Jugendzentrum / Symbolbild

Ein 14-jähriges Mädchen wird Ende Juni 2025 im Jugendzentrum JUZE der niedersächsischen Gemeinde Gnarrenburg mutmaßlich von drei Jugendlichen vergewaltigt – ein Niederländer, ein Syrer, ein Iraner. Die Tat wird gefilmt, das Video kursiert auf diversen Handys. Die Mutter erfährt erst sechs Wochen später davon, als sie das Video zufällig auf dem Handy ihrer Tochter entdeckt. Weder das Jugendzentrum, noch die Gemeinde, noch die Kirchengemeinde als Gebäudeeigentümerin hatten sie informiert. Seit September 2025 ermittelt die Staatsanwaltschaft Stade – öffentlich bekannt wird der Fall erst im März 2026 durch Berichte von Bild und dem ZDF-Politmagazin Frontal, wie die AfD-Fraktion Niedersachsen in einer Pressemitteilung dokumentiert.

Das eigentliche Skandalon folgt jedoch auf dem Fuß: Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag hatte die Landesregierung unter dem Titel „Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung eines minderjährigen Mädchens in einem Jugendzentrum – Informationsverzögerungen und behördliches Vorgehen in Gnarrenburg“ schriftlich befragt. Die Antwort des Justizministeriums ist kaum zu fassen: Man habe „erstmals mit Eingang der Kleinen Anfrage zur schriftlichen Beantwortung Kenntnis von dem Vorfall genommen“. Das Ministerium wusste von nichts. Monate nach Beginn der Ermittlungen, Monate nach der Tat.

Vanessa Behrendt, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, kommentiert das Ergebnis scharf: „Seit Monaten laufen die Ermittlungen, aber die Landesregierung weiß von nichts! Nein, es geht hier nicht um ein Bagatelldelikt, sondern um ein schweres Verbrechen an einer 14-Jährigen!“ Ihr Verdacht: „Offenbar handelt es sich hier wieder einmal um die falschen Täter und Opfer. Da bleiben die Meldeketten eben stumm und das Ministerium uninteressiert.“

Muster statt Einzelfall

Gnarrenburg steht nicht allein. Ein vergleichbarer Fall erschütterte Berlin-Neukölln: Auch dort ein Jugendzentrum, ein vergewaltigtes Mädchen, ausländische Tatverdächtige – und Mitarbeiter, die den Fall zurückhielten. In Gnarrenburg hatte der anwesende Betreuer, zugleich Diakon der Kirchengemeinde, nach eigenen Angaben nichts gehört oder bemerkt, obwohl die Täter die Tür verriegelten und die Musik aufgedreht hatten. Das Jugendzentrum ist bis heute geöffnet.

Behrendt fordert vollständige Aufklärung und zieht den größeren politischen Rahmen: „Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt Jahr für Jahr, dass Gnarrenburg kein Einzelfall ist. Es braucht eine Migrationspolitik, die Täter fernhält und nicht auch noch willkommen heißt.“

Die Frage, die nach diesem Vorgang im Raum steht, ist keine juristische: Wenn ein Justizministerium von einem monatelang laufenden Ermittlungsverfahren wegen Gruppenvergewaltigung einer Minderjährigen erst durch eine parlamentarische Anfrage erfährt – versagt dann das System, oder funktioniert es?

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Kommentare

Ein Kommentar

  1. Dr.Faustus hat beschlossen und verkündet 👈

    Ja,und weiter zieht die wilde Horte durchs Land 🗡️🗡️🗡️🗡️🔨

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