Laut t-online gibt es bereits am Tag nach dem bundesweiten Totalausfall des Zugverkehrs neue massive Störungen in Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die Bahn schiebt es auf einen „planmäßigen Tausch einer technischen Komponente“ beim digitalen Funksystem GSM-R – klingt nach typischer Ausrede für hausgemachte Inkompetenz in einem Konzern, der Milliarden an Steuergeldern verschlingt und trotzdem nicht mal den Alltag auf die Reihe kriegt. Während Reisende in überfüllten Bahnhöfen festsitzen oder auf Busse umsteigen müssen, verspricht die DB fleißig „Hochdruck“ bei der Störungsbeseitigung. Wie oft haben wir das schon gehört?
Das Chaos reißt einfach nicht ab: Defektes Stellwerk in Hessen legt Regional- und Fernverkehr lahm, ein Gefahrgutaustritt in Niedersachsen blockiert Strecken, und in Münster muss wegen eines Bombenfunds aus dem Zweiten Weltkrieg alles gesperrt werden. Die Deutsche Bahn, dieses staatliche Dauerversagen auf Schienen, zeigt einmal mehr, warum pünktliche Züge in Deutschland mittlerweile zur Utopie geworden sind. Statt mit dem Geld der Bürger endlich moderne, zuverlässige Infrastruktur zu bauen, produziert der Konzern eine Peinlichkeit nach der anderen – und die Fahrgäste dürfen die Suppe auslöffeln. Höchste Zeit, dass da mal jemand mit dem Hammer rangeht, bevor der nächste „unvorhergesehene“ Totalausfall das Land lahmlegt.







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