Berlin – Während die Bundesregierung weiter unbeirrt auf „grüne Energie“ setzt, zeigt eine aktuelle Antwort der Bundesregierung auf eine AfD-Anfrage das wahre Ausmaß des Windrad-Desasters. Allein bis November 2025 wurden in Deutschland 415 Windkraftanlagen an Land zurückgebaut, in den Jahren davor sogar noch mehr. Die Zahlen stammen aus der offiziellen Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Bundestagsdrucksache 21/3531).

Seit 2020 wurden insgesamt 2.351 Windräder stillgelegt oder abgerissen. 2023 waren es 487, 2024 sogar 627 Anlagen. Der Grund: Viele der inzwischen über 30.000 installierten Windräder erreichen das Ende ihrer technischen Lebensdauer von rund 20 Jahren. Besonders brisant: Mehr als 10.000 Anlagen sind bereits älter als 20 Jahre – eine gigantische Abrisswelle rollt an.

Doch was passiert mit dem Schrott? Laut einer Studie des Umweltbundesamtes, auf die sich die Bundesregierung selbst beruft, fallen bis 2040 bis zu 430.000 Tonnen glasfaserverstärkter Kunststoffe (GFK) aus Rotorblättern an. Hinzu kommen bis zu 212.000 Tonnen CFK-Abfälle – Materialien, für die es bis heute keine flächendeckende, sichere Recyclinglösung gibt. Die jährlichen Abfallmengen können dabei je nach Jahr auf bis zu 75.000 Tonnen anwachsen.

Besonders pikant: Für viele dieser Abfälle existieren weder belastbare Entsorgungskosten noch bundesweit einheitliche Kontrollen. Die Bundesregierung räumt offen ein, dass sie weder genaue Zahlen zu Abfallmengen pro Anlage noch zu den realen Kosten des Rückbaus liefern kann. Gleichzeitig sind illegale Abfallverbringungen längst Realität – mit bekannten Fällen von Windrad-Schrott, der nach Polen, Tschechien oder Portugal exportiert wurde.

Auch finanziell wird es teuer: Der Rückbau einer einzelnen Windkraftanlage kostet laut Behördenangaben im Schnitt zwischen 159.000 und über 300.000 Euro, je nach Leistungsklasse – ohne Garantie, dass die Entsorgung der Rotorblätter am Ende tatsächlich umweltgerecht erfolgt. Für Windräder an Land gibt es zudem keine bundesweite Pflicht zu einer Entsorgungsrücklage, anders als bei Offshore-Anlagen.

Während Politiker weiter von „Klimaschutz“ reden, wächst im Hintergrund ein gigantisches Müllproblem aus Beton, Stahl und giftigen Verbundstoffen. Die Energiewende entpuppt sich immer mehr als ökologisches und finanzielles Risiko, dessen Kosten am Ende nicht selten bei Bürgern und Kommunen hängen bleiben.

Die offiziellen Zahlen aus dem Bundestag machen deutlich: Das Windrad-Märchen von der sauberen, nachhaltigen Energie hält einer nüchternen Betrachtung kaum stand.

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