Der wirtschaftliche Niedergang Brandenburgs nimmt weiter Fahrt auf. Nun trifft es den Barnim mit voller Wucht: Das traditionsreiche Eberswalder Wurstwerk in Britz wird zum 28. Februar 2026 geschlossen. Rund 500 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz. Erst 2023 hatte die Zur-Mühlen-Gruppe den Konkurrenten übernommen – jetzt folgt das Aus für einen Standort, der zu DDR-Zeiten zu den größten Fleischwerken Europas zählte.
Der AfD-Landtagsabgeordnete Roman Kuffert aus Eberswalde findet deutliche Worte:
„Die Schließung des Eberswalder Wurstwerks ist eine bittere Nachricht zum Jahresanfang. Wird so der Markt bereinigt? Eine traditionsreiche Marke, deutschlandweit geschätzt, sieht keine Notwendigkeit mehr in den Standort Britz zu investieren.
Die von Woidke (SPD) proklamierte ‚Gewinnerregion Brandenburg‘ bröckelt immer weiter.
Mit dieser Regierung erleben wir, wie Brandenburg seine Wettbewerbsfähigkeit weiter verliert. Damit muss endlich Schluss sein!
Als AfD werden wir uns entschlossen für den Erhalt der heimischen Wirtschaft einsetzen. Es braucht dringende Erneuerungen hin zur wahren wirtschaftlichen Stärke. Das geht nur mit der AfD!“
Auch der AfD-Landratskandidat Matthäus Mikolaszek kritisiert die Entwicklung scharf und spricht von politischem Totalversagen:
„Die Schließung der traditionsreichen Eberswalder Wurst ist ein weiterer Beleg für den wirtschaftlichen Niedergang unseres Landes. Die Folgen dieser Entwicklungen treffen nun auch den Barnim mit voller Wucht. Die kurzfristige Ankündigung der Entlassung von 500 Beschäftigten ist unverantwortlich.
Die wirtschaftsfeindliche Politik der letzten Regierungen führten uns erst in das wirtschaftliche Desaster: explodierende Energiepreise, überbordende Bürokratie, hohe Steuern und immer neue ideologische Vorgaben strangulieren den Mittelstand und vertreiben Unternehmen aus unserem Land. Es muss endlich wieder Politik für Arbeitnehmer und Unternehmen gemacht werden.
Als zukünftiger Landrat würde ich mich konsequent für eine freie und soziale Marktwirtschaft im Barnim einsetzen. Nur eine starke, heimische Wirtschaft sichert Arbeitsplätze, Wohlstand und Zukunftsperspektiven für die Menschen im Barnim.“



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