Trump rastet aus

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Am Ostersonntag, dem 5. April, flippt US-Präsident Donald Trump auf seiner eigenen Plattform Truth Social völlig aus. Mit geballten Fäusten und einem wahren Schwall an Schimpfwörtern prügelt er verbal auf den Iran ein.

Das ist kein diplomatisches Statement mehr – das ist ein öffentlicher Wutanfall, wie man ihn sonst eher von betrunkenen Fußballfans kennt.

Hier sein Post, sinngemäß übersetzt:

„Dienstag wird Power Plant Day (Kraftwerks-Tag) und Bridge Day (Brücken-Tag) zugleich in Iran. Es wird nichts Vergleichbares geben!!! Öffnet den verdammten Strait (Meerenge, Hormus), ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – JUST WATCH (ihr werdet es sehen)! Praise be to Allah. (Gelobt sei Allah.)

President DONALD J. TRUMP“

Der Präsident droht mit gezielten Zerstörungen

Trump kündigt ganz offen an, dass er am Dienstag iranische Kraftwerke und Brücken bombardieren lassen will. „Kraftwerks-Tag“ und „Brücken-Tag“ – klingt das nicht wie ein kindisches Kriegsspiel aus dem Sandkasten? Der Mann, der die mächtigste Armee der Welt kommandiert, redet über die Zerstörung lebenswichtiger Infrastruktur, als wäre es ein Actionfilm. Millionen ganz normaler Iraner könnten ohne Strom, ohne vernünftige Straßen und ohne funktionierende Versorgung dastehen. Von Respekt vor der Zivilbevölkerung ist da weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen wirft er mit Drohungen um sich, die viele Beobachter schon in die Nähe völkerrechtlich hochproblematischer Angriffe rücken.

Vulgäre Sprache statt Diplomatie

Statt auch nur einen Funken Staatsmann zu geben, pöbelt Trump wie der letzte Stammtisch-Prolet: „Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde“. Ernsthaft? Der Präsident der Vereinigten Staaten flucht öffentlich wie ein wütender Teenager, der ertappt wurde. Wo ist die Würde des Amtes geblieben? Wo die Gelassenheit, die man von jemandem erwarten darf, der über Krieg und Frieden entscheidet? Offenbar hat er beides schon vor langer Zeit über Bord geworfen. Stattdessen präsentiert er sich der ganzen Welt als impulsiver Choleriker, der seine Emotionen nicht mehr im Griff hat – und das auch noch stolz auf seiner eigenen Plattform zur Schau stellt.

Ein sarkastischer Seitenhieb am höchsten Feiertag

Und dann kommt der absolute Tiefpunkt zum Schluss: „Praise be to Allah“ (Gelobt sei Allah). Ausgerechnet an Ostersonntag, dem wichtigsten christlichen Feiertag überhaupt, verabschiedet sich der Präsident mit einem islamischen Segensspruch. Ob das als besonders clevere Provokation gedacht war oder ob ihm inzwischen wirklich alles egal ist? Es wirkt einfach nur billig, geschmacklos und respektlos. Gegenüber Christen, gegenüber Muslimen, gegenüber allen Gläubigen. An einem Tag, an dem es eigentlich um Frieden, Auferstehung und Hoffnung gehen sollte, brüllt Trump seine Wut in die Welt hinaus. Das hat mit Leadership (Führungsqualität) nichts mehr zu tun.

Internationale Medien schlagen Alarm

Auch die großen internationalen Blätter sind fassungslos. Die New York Times beschreibt den Post als „voll von Flüchen“ und „höhnisch“. Die Washington Post und The Guardian sprechen offen von einem „unflätigen Oster-Morgen-Wutanfall“. Seriöse Analysten warnen bereits, dass solche Ausbrüche die ohnehin extrem angespannte Lage nur noch weiter anheizen und die Ölpreise weltweit in schwindelerregende Höhen treiben könnten. Denn genau darum geht es ja: Die Straße von Hormus ist blockiert, und Trump will mit brachialer Gewalt erzwingen, dass sie wieder frei wird.

Ein Präsident, der die Nerven verliert

Am Ende des Tages bleibt das Bild eines 79-jährigen Mannes, der jede Selbstbeherrschung verloren hat. Ob das alles nur billiges Theater und „Maximum Pressure“ (maximaler Druck) ist oder ob Trump wirklich mit den Nerven am Ende ist – schwer zu sagen. Sicher ist nur eines: So redet kein Staatschef, der die Welt eigentlich führen und stabilisieren sollte. So redet jemand, der gerade dabei ist, komplett auszurasten. Und genau das macht die ganze Sache so verdammt beunruhigend – nicht nur für den Iran, sondern für uns alle.

Der Iran reagierte prompt auf Trumps Oster-Post.

Die Revolutionsgarde (IRGC) veröffentlichte ein Video mit Satellitenbildern, in denen der genaue Standort des geplanten riesigen KI-Rechenzentrums in Abu Dhabi enthüllt wird – eines der größten KI-Projekte weltweit, an dem Firmen wie OpenAI, NVIDIA und Oracle beteiligt sind. Der Sprecher erklärte: „Nichts bleibt vor unseren Augen verborgen, auch wenn Google es versteckt.“ („Nothing is hidden from our sight, though hidden by Google.“)

Er drohte explizit damit, das gesamte Zentrum **komplett zu vernichten** (completely annihilate), falls die USA ihre Angriffe auf iranische Kraftwerke fortsetzen. Weiter hieß es: „Alle Kraftwerke, Energieinfrastruktur und Informations- und Kommunikationstechnologie des israelischen Regimes (Zionist regime), sowie alle ähnlichen Unternehmen in der Region mit amerikanischen Anteilseignern, werden vollständiger und totaler Vernichtung (complete and utter annihilation) ausgesetzt sein.“

Quelle des Wissens quelle-des-wissens.de
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Kommentare

Ein Kommentar

  1. Ich habe ihn immer verteidigt, wegen seiner unkonventionellen, aber auch erfolgreichen Art, wie er Dinge gehandhabt hat. Das ist jetzt vorbei. Er ist wirklich ein Idiot.

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