Unter dem wohlklingenden Schlagwort „Freedom City“ treiben einflussreiche Tech-Milliardäre seit Jahren Pläne voran, auf Grönland eine nahezu rechtsfreie Hightech-Zone zu errichten – und Donald Trump scheint dabei weniger Vordenker als Vollstrecker zu sein.

Schon letztes Jahr berichtete die Nachrichtenagentur Reuters darüber und kam zu der Einschätzung:

Die Idee passt zu Trumps zunehmend expansionistischer Außenpolitik: Er hat wiederholt erklärt, die USA müssten Grönland kontrollieren – notfalls auch mit militärischem Druck auf Dänemark. Unterstützer der Vision stammen aus dem Umfeld von Peter Thiel, Marc Andreessen und Elon Musk.

Jetzt ist das Thema wieder hochaktuell, wie Beiträge in „sozialen Netzwerken“ und auf unabhängigen Medienportalen zeigen.

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So schreibt auch Responsible Statecraft, hinter der offen angedrohten Annexion stünden vor allem wirtschaftliche Ziele wie der Zugriff auf seltene Erden sowie libertäre Ideologieprojekte. Demnach sehen Akteure wie Elon Musk und Peter Thiel Greenland als Experimentierfeld für sogenannte „Freedom Cities“ – weitgehend rechtsfreie Zonen ohne demokratische Kontrolle, Umweltauflagen oder Arbeitsschutz. Offizielle Begründungen wie die angebliche Bedrohung durch Russland oder China gelten laut Responsible Statecraft als vorgeschoben, da die USA ihre militärischen Interessen bereits heute absichern könnten.

Das übliche „Was wir wissen und was nicht“ zum Thema findet man auf Newsweek. Wenn man sich so viel Mühe macht, angebliche Verschwörungstheorien zu entkräften, dann steckt wohl doch mehr Wahrheit dahinter.

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